Ein Franzose der sich von allen anderen deutlich sichtbar abhebt: aus dem SUV DS7 wird nun der DS N°7

Kein anderer Autohersteller verkörpert französisches Lebensgefühl und französisches Flair so sehr wie die Marke DS. Ihr bei uns beliebtestes Modell war bislang der DS7, ein hervorragend ausgestattetes SUV der Mittelklasse. 
    von Gerolf Ermisch 
 

Ihn ersetzt zukünftig der DS N°7, ausgesprochen DS Nummer Sieben, den wir uns hier einmal näher anschauen. 

Hochgezogene Wangen und ein entschlossener Blick: der überaus edel gestylte DS N°7 tritt selbstbewusst auf.   

Extravagantes Design ... 

Hochgezogene Wangen und ein entschlossener Blick. Der Wagen tritt bestimmt und selbstbewusst auf. Das Design an der Front erschafft zumindest in der Ausstattungslinie Étoile die Illusion eines Kühlergrills. 

Die Lichtsignatur mit senkrechten LED-Streifen hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist zugleich ein Alleinstellungsmerkmal mit dem sich das SUV im Straßenverkehr deutlich abhebt. 

Von der Seite wirkt der Franzose als sei er zum Sprung gespannt. 
Gebogene Linien und das raffinierte Spiel mit Kontrasten sorgen für Dynamik. 
Am Heck finden sich die schmale Gestaltung der Hauptbeleuchtung und die vertikale LED-Signatur wieder.

Innen führen die mit der optischen Gestaltung befassten Designer die Extravaganz nicht nur bei der Linienführung fort. 

Zuerst fällt das Lenkrad auf, das mit seiner X-förmigen Anordnung der Stege seinesgleichen sucht. Die Form ist eigenwillig, doch ergonomisch ganz herausragend. 



Ein 10 Zoll großer Tachobild­schirm und eine 16 Zoll große Multimedia-Zentraleinheit dominieren das Armaturenbrett, Klima- wie Audiobedienung lassen sich vom Fahrer und Beifahrer aus bequem erreichen. 



Hinten könnte der immerhin 4,66 Meter lange DS N°7 etwas mehr Platz bieten. 

Die Beinfreiheit ist eher für kleinere Personen geeignet, die Kopffreiheit lässt jedoch auch größer Gewachsenen Raum. 



In Sachen Laderaum stehen hier schon im Normalzustand 560 Li­­ter zur Verfügung. 

Klappt man die Rücksitze um, bieten 1.570 Liter mehr als ausreichend Raum für ein aktives Leben – Familienurlaub inklusive. 

Fülle an Ausstattung ... 

Ausstattung gibt es reichlich, so wie man es bei der Marke auch erwartet. 

Drei verschiedene Linien stehen zur Wahl:
- Pallas (ab 47.700 Euro)
- Étoile (ab 53.100 Euro) 
- La Première (ab 58.600 Euro). 
Letztere ist zeitlich limitiert und als Einführungsvariante nur noch bis Mitte 2027 zu haben.

Schon in der Basisversion ist die Anzahl der Seriendetails umfangreich. 
Hier sind unter anderem die erwähnten beiden großen Tacho- und Zen­tralmonitore, drahtlose Einbindung des Smartphones, elektrisch verstell- und beheizbare Sitze vorn, LED-Scheinwerfer oder Rückfahrkamera mit an Bord.

Wählt man die Ausstattungslinie Étoile, auch Pixel-LED-Frontlicht oder Nackenwärmer, wie man ihn sonst eher aus höherpreisigen Cabriolets kennt. 


Die Einführungsversion La Première erfreut unter anderem zusätzlich mit einem Premium-Audiosystem von Focal, Infrarot-Nachtsichtsystem oder Head-up-Display. 

Hybrid und Elektro ... 

Bei den Antriebsarten hat man aktuell die Wahl aus einem Hybrid und drei rein elektrischen Versionen. 

Das Hybridsystem leistet 145 PS genehmigt sich im Schnitt laut vergleichbarem WLTP-Zyklus 5,4 Liter Super (CO2: 122 g/km). 
Etwas später kommt noch eine stärkere Hybridversion dazu. 
 
Rein elektrisch ist man hier mit Frontantrieb in zwei PS-Stärken oder Allrad unterwegs. 

Los geht's mit dem DS N°7 E-Tense und 230 PS. 
Seine Batterie (73,7 kWh) trägt ihn beim Verbrauch laut WLTP von 16 kWh bis 543 Kilometer weit. 
 
Die Long Range-Variante mit größerem Akku (97,2 kWh) bringt es an das Mehrgewicht angepasst auf 245 PS. 
Der Durchschnittsverbrauch bleibt mit 16,2 Kilowattstunden auf 100 Kilometer nahezu unverändert, die Maximalreichweite steigt laut WLTP allerdings auf bis zu 740 Kilometer. 

Wer zur Allradvariante greift, bekommt ebenfalls das große Akkupaket. Dank des zweiten Elektromotors steigt die Leistung auf 350 PS. 

Bis zu 679 Kilometer sollen ihn die Batterien tragen. 
Der Stromkonsum liegt hier durchschnittlich immer noch bei genügsamen 16,9 kWh auf 100 Kilometern. 
 
Die 400 Volt-Architektur sorgt für eine Schnelladeleistung von 160 kW. 
So sind die Batterien im Schnitt in knapp unter einer halben Stunde von 20 auf 80 Prozent aufgefüllt. 

Auch das Ziehen ist hier kein Problem, wobei die Anhängelast entsprechend der Motorisierung variiert. 
So nimmt der stärkste Allradler 1,6 Tonnen an den Haken.


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