Neues vom Pariser Autosalon Teil 6: diesmal geht es um Fiat‘s Zukunft

Die offiziell „Mondial de l’Auto“ genannte Automesse findet auch 2026 auf dem Messegelände am Place de la Porte de Versailles in der französischen Hauptstadt statt. Geöffnet sind die Türen noch bis zum 18. Oktober 2026. Wir zeigen hier zwei Highlights Made in Italy.
      von Achim Stahn 

Wer die Halle 4 auf dem Pariser Autosalon besuchte, wurde von Fiat mit einer modernen und natürlich farbenfreudigen italienischen Piazza empfangen, zugestellt mit den neuesten Modellen Made in Italy. 

Das sollte kein normaler Messestand sein, er sollte allen schon auf den ersten Blick zeigen, dass die Automobilmarke Fiat für Einfallsreichtum und Optimismus aber auch Zugänglichkeit und Einfachheit steht.

Gezeigt wurden neben dem Angebot urbaner Mobilität plus einiger Sondermodelle auch die beiden Konzeptfahrzeuge Multiplina und Multiplay.

Zukunftsidee: Fiat Multiplina

Der rein elektrische Mikro-Van für vier Personen erinnert bei den inneren Werten (praktisch, geräumig, bezahlbar) und bei der Gestaltung eindeutig an den 1956 vorgestellten Fiat 600 Multipla. 

Mit seinem ungewöhnlichen Raumkonzept gilt der rückblickend als einer der ersten kompakten Vans überhaupt. 
 
Auch der knapp über drei Meter lange Neue wird zum Start richtig günstig sein.
Wahrscheinlich geht es bereits unter 15.000 Euro los. 
 
Er soll ab 2028 zwischen dem zweisitzigen Stadtauto Topolino und den klassischen Kleinwagen der Marke möglichst kräftig punkten.  

Im Gegensatz zum Topolino (als L6e-Leichtkraftfahrzeug auf 45 km/h beschränkt) soll der Multiplina rund 90 km/h schnell sein. 

Er kann somit problemlos auch auf außerstädtischen Strecken eingesetzt werden.

Zukunftsidee: Fiat Multiplay

Das 4,45 Meter lange Konzeptfahrzeug zeigt sich – wie der Name schon sagt – multifunktional. 

Es kombiniert die Raumangebot-Vorteile eines 6+1-sitzigen MPV mit dem Charakter eines sportlichen SUV und der Vielseitigkeit eines Pick-up. 

Ein bewegliches Heckmodul ermöglicht innerhalb weniger Sekunden den Wechsel von der 6+1-Familienkonfiguration zum Pick-up mit offener Ladefläche im Heck und vier Sitzplätzen. 

Für die Designer ist das offiziell „nur“ ein Ideenlabor zur Mobilität von morgen, den Ausblick auf ein konkretes Serienmodell gibt es offiziell nicht. 

Es zeigt aber, in welche Richtung sich Fiat von seinem Design her entwickeln will.

Klar ist aber auch: Einige Teile oder Ideen dieses vielseitigen Conceptautos werden mehr oder weniger schnell in Fiat-Serienmodellen Einzug halten.

Clever gelöst: Im Pick-up-Modus verwandelt sich der Heckspoiler durch eine Drehbewegung in einen integrierten Fahrradträger, der nimmt maximal zwei Fahrräder auf.


Im Stand verwandelt sich der Beifahrersitz in die Lounge-Konfiguration „Sunseat“ mit echtem Dolce-Vita-Gefühl.

Nach hinten gedreht nutzt er das Armaturenbrett als Rückenlehne. Unter dem Panoramadach ist das ein idealer Ort zum Lesen, Entspannen und Genießen der Umgebung.
 

„Die Bedürfnisse von Familien verändern sich – und dieses Konzept erlaubt uns, Lösungen zu erproben, die sich mit ihnen weiterentwickeln.“ 

Fiat-CEO Arnaud Belloni 

 

Bei der Entwicklung dieses Fahrzeugs stand eine ganz praktische Frage im Mittelpunkt: 
Wie kann ein einziges Fahrzeug Familien begleiten, die Beruf, Schule, Sport und Freizeit unter einen Hut bringen müssen. 
Und deren Bedarf an Platz und Ladekapazität sich mitunter innerhalb eines Tages verändert?

Hier mehr zum Fiat Multiplay:




Hier die komplette Pressekonferenz auf dem Autosalon in Paris mit allen Neuheiten:




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