Neues vom Pariser Autosalon Teil 4: erste Eindrücke einer „Ente“ für das Jahr 2028

Die offiziell „Mondial de l’Auto“ genannte Automesse findet auch 2026 auf dem Messegelände am Place de la Porte de Versailles in der französischen Hauptstadt statt. Geöffnet sind die Türen noch bis zum 18. Oktober 2026. Wir zeigen hier eines der Highlights mit Erinnerungen an eine Zeit des Aufbruchs und puren Vergnügens.
      von Achim Stahn 

Im Mittelpunkt vom Citroën-Messestand steht die Concept-Studie 2CV, die Neuinterpretation einer Idee, die auch heute nichts von ihrer Relevanz eingebüßt hat: der legendären „Ente“.

Diese Neuheit zog alle magisch an, auch Den französischen Präsident Emmanuel Macron. 

Der besuchte mit seinem Gefolge am 12. Oktober 2026 die Mondial de l'Auto, setzte sich am Stand von Citroën medienwirksam an das Steuer vom absoluten Messestar.

Praktisch (!) und bezahlbar (!)

Für viele ist das Auto kein teures Statussymbol.
Sie brauchen für die tägliche Fahrt zur Arbeit oder den familiären Bereich ein erschwinglicheres, eher einfaches aber nicht zu kleines Auto mit möglichst viel Platz.
Für vier Personen und vielseitige Einsatzmöglichkeiten.
 

„Das Publikum reagiert mit großer Begeisterung auf unsere neuen Modelle. Citroën will mit ihnen das Leben heute und morgen ein Stück schöner machen.“ 

Xavier Chardon 

 




Die Studie 2CV Concept interpretiert den Geist der legendären „Ente“ auf moderne Art und Weise.
Sie zeigt erneut eindrucksvoll, wie Citroën bezahlbare, sympathische und lebensnahe Mobilität zur Verfügung stellen will. 
Diesmal als Elektroauto.

Diese erfolgreich umgesetzte Idee aus den 50er/6oer Jahren hat Citroën in ein Elektroauto verpackt, das auch Freiheitsgefühl und Freude am Leben wieder in den Mittelpunkt der Mobilität rückt. 

Nicht alles wird auch in zukünftigen Modellen umgesetzt, doch der 2CV Concept gibt einen guten Ausblick auf das bald kommende Serienmodell. Das soll innerhalb der nächsten zwei Jahre vorgestellt werden.
 

Der in Europa produzierte Wagen kommt wohl 2028 in den Handel, der Einstiegspreis ist mit rund 15.000 Euro eingeplant. 


Details zur Batteriegröße oder anvisierten Reichweite gab Xavier Chardon, CEO von Citroën und DS Automobiles, im Gespräch auf der Messe in Paris noch nicht bekannt.

Auch hier sollte keiner mit üppigen Zahlen rechnen, wie der legendäre Vorgänger dürfte alles eher reduzierter sein.
 

Besonders originell und sehr luftig geht es innen zu. Der Einsatz von Technik wurde hier bewusst auf das Notwendigste reduziert, mal sehen, ob die EU-Aufpasser und Spielverderber in Brüssel das durchgehen lassen.

Es gibt hier einen herausnehmbaren Aufbewahrungskorb, Gurtschlaufen statt Türgriffe, auch das Stoff-Faltdach erinnert an die „Ente“, den klassischen 2CV. 





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