Neues vom Pariser Autosalon Teil 2: diesmal stellen wir die Top-Neuheiten von Peugeot vor
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Die offiziell „Mondial de l’Auto“ genannte Automesse findet auch 2026 auf dem Messegelände am Place de la Porte de Versailles in der französischen Hauptstadt statt. Geöffnet sind die Tore noch bis zum 18. Oktober 2026. Wir zeigen hier drei absolute Messe-Highlights der französischen Marke Peugeot.
von Achim Stahn
Peugeot zeigt auf seinem Stand in Halle 4 drei Konzeptfahrzeuge, zwei davon sind als Weltpremieren erstmals öffentlich zu sehen: RCZ Vision und E-T16 CONCEPT.
Alle drei stehen für eine andere Modellwelt, doch innen am Sitz des Fahrzeuglenkers hat jeder Wagen das gleiche Bedienteil, ein so genanntes Hypersquare-Lenkrad.
Wurde bereits mehrfach als Idee gezeigt, doch nun ist es in der Realität angekommen.
Erstmals in einem Serienmodell eingesetzt wird es im kommenden Jahr im neuen Peugeot 208.
Peugeot RCZ Vision mit Hypersquare-Lenkrad
Peugeot E-T16 Concept
Diese Allrad-Studie mit gleich drei Elektromotoren feiert das 40-jährige Jubiläum des Doppelsiegs des 205 T16 in der Rallye-WM von 1985 und 1986.
Dieses Allrad-Monster mit bis zu 500 PS dominierte in den wilden Jahren der Rallye-Gruppe B (1984–1986) die Rallye-Weltmeisterschaft, sicherte Peugeot neben den zwei Markentiteln auch zwei Fahrertitel. Am Steuer saßen Piloten wie Ari Vatanen und Timo Salonen.
Das mit Peugeot Sport entwickelte Konzeptfahrzeug öffnet den Blick (natürlich überspitzt) auf einen kompakten Elektro-Sportwagen, genauer gesagt den zukünftigen E-208.
Designelemente wie die dreidimensional ausgeformte Lichtsignatur mit drei Krallen an der Front und am Heck, die geschlossene Frontmaske mit illuminierter Markenidentität oder auch die muskulös geformte Linienführung der Karosserieflanken werden in reduzierter Form wohl in die Großserie einfließen.
Klar, der Prototyp tritt kraftvoll auf, typisch Peugeot aber auch avantgardistisch-elegant.
816 PS sollen für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden und aus dem Stand auf 300 km/h in 16 Sekunden sorgen.
Braucht natürlich kein Mensch, doch um Emotionen zu wecken, kann so eine Zahl wichtig sein.
Natürlich auch, wenn es später mal eine besonders sportliche Variante für den Renneinsatz geben soll.
Die E-Motoren befeuert ein Hochvoltakku (85 kWh) mit flüssigem Elektrolyten und klassischer Lithium-Ionen-Chemie (NMC-Kathode) auf Basis eines 800-Volt-Netzes.
Peugeot RCZ Vision
Dieser Wagen wurde ebenso mutig, kompromisslos und kreativ auf seine vier Räder gestellt wie der legendäre Namensgeber RCZ.
Das heute unter Sammlern gefragte Coupé wurde in den Jahren 2009 bis 2015 gebaut. Auch das Konzeptauto zeigt schon auf den ersten Blick Fahrvergnügen, Emotionen, Stil und französisches Flair.
Die neue Designsprache „Feline Future“ ebenfalls, übersetzt steht das für „Katzenhafte Zukunft“. Teile davon werden wir zukünftig öfters an neuen Peugeot-Modellen sehen.
Wie es sich für einen visionären Prototypen gehört, werden hier auch neue Technologien für Modelle von morgen erstmals gezeigt.
In diesem Fall zum Beispiel eine Feststoffbatterie mit einer 1.000-V-Elektroarchitektur.
Daraus resultieren 500 PS, eine mögliche Reichweite bis 600 Kilometer und ein Verbrauch von 11,5 kWh auf 100 Kilometer.
Hier ein kurzer Film zum Peugeot RCZ Vision:
Hier ein kurzer Film zum Peugeot E-T16 Concept:
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