Dieser Tscheche rollt mit ausgereifter Technik vom Band, wer es etwas sportlicher mag, wählt die Variante 130 mit mehr Leistung, Technik und vom Motorsport inspirierten Designelementen. Diese hatten wir 14 Tage bei uns im Alltagstest.
Schon die vierte Generation
Ihre Weltpremiere hatte die damals 3,96 Meter lange erste Generation am 14. September 1999 auf der IAA in Frankfurt.
Das fünftürige Schrägheckmodell trat als Nachfolger des Felicia an und wurde schnell zum internationalen Bestseller.
Vielseitige Vorgeschichte
Sicher unterstützten die guten Verkaufszahlen auch die Erfolge im Motorsport, dort startete seine Rallye-Historie im Jahr 2003 mit dem Fabia WRC.
Der optische Auftritt
Sportlich schwarz gestylt wurde auch die Front, Seitenspiegelkappen, Heckflügel und Diffusor ebenso. Unter letzterem sind prominent Doppel-Auspuffendrohre angebracht, sie unterstreichen den dynamischen und sportlichen Charakter des Fahrzeugs mit Raffinesse.
Spezielle, vom Motorsport inspirierte 130-Embleme sind prominent an den vorderen Kotflügeln und an der Heckklappe angebracht.
Der Innenraum

Gelungene Motorisierung
Betont sportlich positioniert, muss natürlich ein leistungsstarker Motor an Bord sein.
In diesem Fall ist es ein überarbeiteter Vierzylinder-TSI mit 1,5 Liter Hubraum. Statt serienmäßiger 150 PS legt der nun beeindruckende 177 PS auf die Waage.
Diese Leistungssteigerung ist spürbar jederzeit vorhanden, vor allem, weil das maximale Drehmoment von 250 Nm bereits ab niedrigen 1.500 U/min verfügbar ist.
Das nunmehr deutlich feurige Herz bekam einen Ansaugkrümmer aus dem größeren Motor des Superb, Schwingungsdämpfer und Kipphebel wurden ebenfalls optimiert.
Auch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe wurde speziell abgestimmt.
Dazu gehören nicht nur höhere Schaltpunkte für bessere Beschleunigungswerte, eine Rev-Match-Funktion beim Herunterschalten im Sportmodus ist ebenfalls vorhanden. Für sanftere Gangwechsel und ein nochmals dynamischeres Fahrerlebnis.
Beim festen Tritt aufs Gaspedal geht der kleine Skoda kraftvoll zur Sache, untermalt mit dezent sportlichem Sound. Ja, er beschleunigt vehement, aber stets kultiviert und ohne jede Anfahrschwäche.
In 7,4 Sekunden ist der Spurt aus dem Stand auf 100 erledigt, kraftvoll zeigen sich auch die Zwischenspurts. So kommen zum Beispiel von 80 auf 120 km/h gerade einmal 4,8 Sekunden zusammen.
Mit einem Spitzentempo von 228 km/h ist der Fabia 130 zudem das bislang schnellste Serienauto dieser Modellreihe.
Beim Thema Verbrauch punktet der Wagen ebenfalls mit guten Karten.
Dabei spielt natürlich die eingebaute Zylinderabschaltung eine Rolle. Wird kaum Kraft benötigt, z.B. bei Gefällstrecken, schalten sich unbemerkt zwei Zylinder ab und später ebenso wieder an.
So fährt er sich
Die Ausstattung
Den Fabia bekommt man mit dem 80 PS starken Basismotor schon ab 20.190 Euro. Wer die Power-Variante wählt, ist mit 35.780 Euro dabei.
Damit liegt der Fabia 130 ganz klar im oberen Bereich seiner Klasse. Zieht man jedoch die umfangreiche Serienausstattung, die zahlreichen technischen Verbesserungen und das exklusive Design orundum mit dazu, sieht es schon ganz anderes aus.
Zu den Seriendetails gehören unter anderem ein 8-Zoll-Infotainmentdisplay, Tempomat, 2-Zonen-Klimaautomatik, Brillenfach am Dachhimmel, schlüsselloses Zugangs- und Start-System, Rückfahrkamera
Parksensoren vorn und hinten, LED-Hauptscheinwerfer mit integriertem Kurven- sowie Abbiegelicht, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, dunkel getönte Heckscheibe und hintere Seitenscheiben.
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