Dieses imposant-elegant auftretende SUV aus Korea ist bereit und topfit für jede Aufgabe

Der Einsatz eines Vollhybrid-Systems in Fahrzeugen hat viele Vorteile, denn die Kombination aus Benzin- und Elektromotor verbessert die wichtige Effizienz und den Fahrspaß im Alltag deutlich spürbar. 
       von Achim Stahn (Fotos: Edda Stahn)

 

Daher erweitert auch der koreanische Automobilhersteller KGM (er hieß früher SangYong) seine Antriebspalette beim 4,71 Meter langen SUV Torres (als Benziner ab 28.990 Euro) um so eine Variante mit Frontantrieb. 
Los geht es beim Torres Hybrid ab 32.990 Euro. 

Gelungener optischer Auftritt 

Keine Frage, schon der erste Eindruck ist beeindruckend, der Torres zieht die Blicke an. Sein Look strahlt auch durch etliche Karosseriemaßnahmen einerseits „bin bereit für jedes Abenteuer” aus, ist gleichzeitig richtig edel.

Was uns als erstes neben dem hervorragend gelungenen und imposanten Offroad-Design außen beim ersten Platznehmen auffiel: Der Innenraum wirkt auch im Fond luftig, die Rundumsicht ist bestens, so hat der Fahrer alles gut im Blick. 


Das Platzangebot vorne und in Fondbereich ist großzügig dimensioniert, ebenfalls im schnell verwandelbaren Ladeabteil. 

Das schluckt je nach Sitzstellung 703 bis 1.622 Liter. 
Damit wird jeder Einkauf und jede Urlaubstour zum stresslosen Vergnügen. 



Praktisch gelöset: Ein zusätzliches Fach unter dem Ladeboden bietet Platz für kleinere Gegenstände. 

Hervorragende Ausstattung 

Bei dem für viele wichtigen Thema Ausstattung legt KGM schon immer großen Wert auf eine reichhaltige Auswahl. 

Daher sind schon im Basismodell viele Komfortdetails und Fahrer-Assistenzsysteme zum Vermeiden von Unfällen an Bord. 
Zudem schützen acht Airbags die Passagiere.

Während die digitale Cockpit-Anzeige alle wichtigen Informationen liefert, sind Control-Display hinter dem Wählhebel und Touchscreen die zentralen Bedienelemente. Letzteres zeigt auch das Bild der Rückfahrkamera. 

Wer mehr Ausstattung haben will, wählt die darüberliegenden Varianten Bliss, Forest oder Lux. 

Mit an Bord sind sind dort z.B. 20 Zoll große Alufelgen, elektrisch verstellbarer und belüfteter Fahrersitz, Sitzheizung im Fond, Ambientebeleuchtung, elektrisch öffnende Heckklappe oder eine edle Lederausstattung. 

Die Motorisierung

Die hier gewählte Kraft der zwei Herzen optimiert natürlich auch das Ansprechverhalten durch den immer durchzugsbereiten Elektromotor im Hintergrund. 
Vom ersten Meter an. 

Mit einer Systemleistung von 204 PS ist dieser Hybridantrieb die neue Topmotorisierung des komfortablen Familiengefährts.

So ist der Wagen recht zügig unterwegs, für den Spurt auf 100 dauerte es bei uns 8,2 Sekunden. 
Bei 180 km/h wird der Vortrieb leider elektronisch abgeregelt. Sonst könnte er deutlich schneller fahren.

Der Kraftstoffverbrauch beträgt im vergleichbaren WLTP-Zyklus 6,1 Liter Super (CO2: 139 g/km). 

Auch elektrisch unterwegs

Typisch Vollhybrid ist der Wagen auf kurzen Strecken immer wieder rein elektrisch unterwegs, der Benziner schaltet sich dann aus. 

Das ist bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h möglich, also nicht nur im Stadtverkehr. 
So jedenfalls die Theorie, in unserem Test schaltete sich der Benziner meist ab etwa 80 km/h zu.

Möglich macht dies eine kompakte Hybridbatterie (1,85 kWh), die vom Benziner bzw. durch das Bremsen zum Beispiel vor roten Ampeln regelmäßig gefüllt wird. 



Basierend auf Echtzeitdaten zu Gaspedalstellung, Drehmomentbedarf und weiteren Faktoren wählt der Bordcomputer immer den optimalen Antriebsmodus, stellt so ein ideales Zusammenspiel zwischen Benziner, Elektromotor oder beiden Aggregaten sicher. 

Im seriellen Modus beispielsweise agiert der Verbrenner als Generator, der Kraft für den Elektromotor bereitstellt. 
Im Parallelmodus arbeiten E-Motor und Verbrenner zusammen, um eine schnellere Beschleunigung oder höhere Geschwindigkeiten sicherzustellen.

Über den aktuellen Modus des Hybrid-Systems und den damit verbundenen Energiefluss wird der Fahrer über eine Anzeige im digitalen Kombiinstrument hinter dem Lenkrad informiert. 

Vorbildlich lange Garantie

Garantien sind heute für viele ein wichtiges Kaufargument. 
Auch hier kann der von uns getestete Wagen bestens punkten. 

Wie bei allen Verbrenner-Modellen der Marke beträgt die Herstellergarantie fünf Jahre oder 100.000 Kilometer Laufleistung. 

Beim Torres Hybrid wird das ergänzt durch sieben Jahre Garantie (oder 150.000 km) auf die eingebauten Hochvoltkomponenten.


Unser Fazit: 
Die Händlerdichte ist zwar hierzulande nicht besonders, doch für so ein in jeder Hinsicht attraktives Fahrzeug lohnen sich auf jeden Fall auch weitere Wege. 

Hier noch einige Detail-Aufnahmen von innen und außen:








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