Die Königsklasse des Motorsports kehrt nach insgesamt 45 Jahren erstmals nach Spanien zurück. Genauer gesagt nach Madrid. Der bis dato letzte Große Preis von Spanien fand 1981 nicht weit entfernt auf der Rennstrecke in Jarama statt.
von Achim Stahn
Ein Rennen im Herzen der spanischen Hauptstadt Madrid ist natürlich eine Herausforderung für alle Teams und Fahrer, da es sich um eine brandneue Rennstrecke für die F1 handelt.
Somit starten alle von derselben Ausgangsbasis.
Das sollte für ein spannendes Wochenende sorgen.
Der Zeitplan
Das Qualifying ist am Samstag von 16:00 bis 17:00 Uhr, das Rennen selbst beginnt am Sonntag um 15:00 Uhr.Qualifying und das Rennen überträgt an diesem Wochenende der Fernsehsender RTL.
Wieder aus erster Quelle
Auch diesmal gibt uns Toto Wolff, Chef vom Mercedes AMG Petronas F1 Team, jede Menge Insider-Informationen direkt aus den Quellen der Königsklasse im Motorsport.Erklärt auch die Rennstrecke im Detail mit allen Daten und Fakten, die sonst eigentlich nur das Team selbst nutzt.
Toto Wolff: Rückblick GP Monza
Monza war eines unserer stärksten Rennwochenenden der Saison und ein bedeutendes Ergebnis für alle in Brixworth und Brackley.Das Team hat sehr gute Arbeit geleistet, die Fahrer haben ihre Leistung gebracht, Kimi landete auf Platz 1 und wir konnten das Maximum aus unserem Paket herausholen. Damit können wir zufrieden sein, aber das liegt nun hinter uns.
Nun richtete sich unser Fokus auf Madrid.
Toto Wolff zum GP Spanien
Dieses Wochenende stellt uns vor eine ganz andere Herausforderung. Die Streckencharakteristik ähnelt eher der von Budapest oder Zandvoort. Wir erwarten daher ein hart umkämpftes Wochenende.Unsere Aufgabe ist es, die Anforderungen der Strecke so schnell wie möglich zu verstehen und bereits ab der ersten Session die bestmögliche Performance abzurufen. Neue Rennstrecken bergen gleichermaßen Chancen und Unbekanntes.

• Der neue „Madring“ feiert 2026 sein F1-Debüt, ist die erste neue Strecke im Rennkalender seit Las Vegas im Jahr 2023.
• Mit einer Länge von 5,416 Kilometern und 22 Kurven verbindet der Kurs öffentliche Straßen mit eigens angelegten Abschnitten. Das Resultat ist ein einzigartiger Straßenkurs.
• Eines der markantesten Merkmale der Strecke ist „La Monumental“, eine Steilkurve mit 24 Prozent Neigung. Sie wurde von den historischen Stierkampfarenen Madrids inspiriert, ist das Wahrzeichen der Rennstrecke.
• Das Renndebüt 2026 ist der Beginn einer 10-Jahres-Vereinbarung zwischen der F1 und Madrid. So ist der Platz des Rennens im Kalender bis mindestens 2035 gesichert.

Zahlen & Fakten: GP in Madrid
• Mit einer Länge von 5,416 Kilometern und 22 Kurven verbindet der Kurs öffentliche Straßen mit eigens angelegten Abschnitten. Das Resultat ist ein einzigartiger Straßenkurs.
• Eines der markantesten Merkmale der Strecke ist „La Monumental“, eine Steilkurve mit 24 Prozent Neigung. Sie wurde von den historischen Stierkampfarenen Madrids inspiriert, ist das Wahrzeichen der Rennstrecke.
• Das Renndebüt 2026 ist der Beginn einer 10-Jahres-Vereinbarung zwischen der F1 und Madrid. So ist der Platz des Rennens im Kalender bis mindestens 2035 gesichert.
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