Reisen mit dem Auto Teil 120: der nächste Urlaub kommt bestimmt, diesmal führt uns der Weg zu den drei „Kochtöpfen“ der Dolomitenregion Kronplatz

Reisen mit dem Auto gehört bei uns zur Lieblingsbeschäftigung. Aktuell stärker als je zuvor. Für die kurze Auszeit und die längere Ferienzeit. Wir geben hier wertvolle Tipps für den nächsten Urlaub nicht weit entfernt.
              von Edda Stahn


Dabei helfen uns erneut die Reise-Profis von mk in Salzburg.
Dr. Doris Schenkenfelder und ihr erfahrenes Team.

Sie schickten uns diesmal in die Dolomitenregion Kronplatz.

Ein Genuss der besonderen Art 

Graukäse und Südtiroler Speck als Opener, danach ladinische Turtres und ein italienisches Gelato zum Schluss: In der Dolomitenregion Kronplatz können Gourmets aus dem Vollen schöpfen. 
Nicht ohne Grund, denn der Kronplatz gilt als Schnittpunkt zwischen südtirolerischer, ladinischer und italienischer Kultur.

Das haben wir uns einmal etwas genauer angeschaut.


Die eigene Kultur und eigene Sprache sind den Menschen in der Dolomitenregion Kronplatz besonders wichtig – ebenso wie die eigene Küche. 

Denn um Pustertal, Gadertal und Antholzertal stammen noch besonders viele Lebensmittel direkt aus der Region: von Milch, Grau- und Almkäse, Speck, Fleisch, Eiern und Bauernbrot bis zu Pustertaler Kartoffeln, Gemüse, Obst, Säften, Honig, Getreide und Kräuterprodukten wird vieles von den Bauern vor Ort erzeugt.

Ein grandioses Angebot 

Auf den Bauernmärkten und in Hofläden kann man sich von der Vielfalt überzeugen. 

Besonders beliebt sind die regelmäßig angebotenen Hofführungen mit Verkostung, die Kräuter- und Genusswanderungen, bei denen den Teilnehmern im wahrsten Sinne des Wortes das „Wasser im Mund zusammenläuft“. 


Ein Eldorado für Wanderer

Die Region ist ideal zum Wandern, in der idyllischen Dolomitenregion Kronplatz laden nämlich neben grandioser Natur auch viele Almen zum Rasten ein. 

Dort steht traditionelle Küche auf der Karte. Leckeres von Pusterer Tirtlan über Bauerngröstl, Knödeltris bis zu Kniakiachl mit Preiselbeeren. 

Klingt gut, ist es auch.

Unser Extra-Tipp: Das Südtiroler Speckfest lockt auch in diesem Jahr vom 26. bis 27. September auf dem Kronplatz Gipfel mit einem umfassenden kulinarischen Angebot.

Ladinien im Kochtopf

Im Gadertal begegnet man der Ladinischen Sprache, die ihre Wurzeln im Keltischen und dem Latein der ersten römischen Eroberer hat. Man grüßt sich hier mit „Bun dé“.

„Ladinien“ hat sich seine regionale Kultur bewahrt, ebenso wie eine eigenständige Küche mit uralten Rezepten, von denen einige im Laufe der Jahrhunderte in die typische Südtiroler Küche übernommen wurden. 

Dazu gehören beispielsweise:
- gefüllte Schlutzkrapfen
- Ladiner Tutres
- Pressknödel 
- oder Erdäpfelblattlan mit Sauerkraut.
Jedes Gericht für sich ist ein Besuch in einer anderen Zeit, mit einem Geschmack, der Lust auf mehr macht.
  
Bei einem Besuch im Gadertal sollte man allerdings unbedingt auch einmal „Bales, Canci, Gnoch oder Panicia bestellen – nach einem Bëngnü-Aperitif. 

So lernt man die Geheimnisse der ladinischen Küche kennen und schätzen. 

Unser Extra-Tipp: In Al Plan de Mareo (San Vigilio) können Genießer neben traditionellen auch neu interpretierte ladinische Gerichte ausprobieren. 

Haute Cuisine in Bruneck

Ein Geheimtipp für Gourmets ist auf jeden Fall auch Bruneck.
Die mittelalterlich geprägte Stadt unterhalb des Schlosses mit Reinhold Messners Mountain Museum Ripa hat eine der schönsten Einkaufsstraßen Südtirols mit typischem Handwerk und italienischer Mode, köstlichen Südtiroler Delikatessläden, kleinen Cafés, Vinotheken und herausragenden Restaurants. 

Der Südtiroler 3-Sterne- und 5-Hauben-Koch Norbert Niederkofler betreibt im Atelier Moessmer der gleichnamigen Brunecker Tuchfabrik sogar die Nummer 20 unter den weltbesten Restaurants – ebenso wie auch das AlpiNN am Kronplatz-Gipfel. 
 

Eine Radler Genussregion

In der Dolomitenregion Kronplatz kommen Radler voll auf ihre Kosten, egal, in welchem Alter und mit jeder Kondition.

Die Routen sin fast eben, es geht auch steil bergauf oder rasant „downhill“ , hier ist alles möglich.

Der „Kronplatz Bike Park“, drei Naturparks, spektakuläre Dolomitenpässe und der „Pustertaler Radweg“ bringen alle in den Sattel. 

Zwischen Bruneck, Olang, Antholzertal, Kiens und San Vigilio/San Martin haben Radler alles vor dem Lenker: die Dolomiten, traumhafte Sonnentage und reine, frische Bergluft.

Der „Kronplatz“ selbst ist bei Mountainbikern und Trailfahrern beliebt. Der „Lanzwiesen Alm-Climb“ oder eine Gipfeltour lassen Mountainbiker nicht kalt. 

Downhiller erreichen die 18 Trails des grandiosen „Kronplatz Bike Park“ (16.05.–08.11.26) auch über drei Kabinenbahnen.

Von einfachen bis zu anspruchsvollen Downhill-Routen über den Herrnsteig nach Reischach und Richtung Furkelpass ist alles dabei. 

Unser Extra-Tipp: Der „Kronplatz King MTB-Marathon ist am 11. Juli der einzige Mountainbike-Marathon mit Freeride-Abfahrten und Single Trails. 

Er führt von San Vigilio bis ins Ziel am Kronplatz-Gipfel auf 2.275 Metern. Alljährlich nehmen hunderte Anwärter dieser Challenge an.

Zwei MTB-Events am Kronplatz

11.07.2026: Kronplatz King – MTB Marathon 
11.–12.07.2026: Kronplatz BikePark Test Days 

Hier macht das Lernen Spaß

Mit Bikeschulen, ausgebildeten Guides, Leih-Ausrüstung, Technik- und Freeride-Trainings bringt diese Dolomitenregion den Radurlaub auch für Einsteiger auf Achse. 
Angeboten werden unter anderem:
- Kinderkurse
- Bike-Genuss-Touren
- Mehrtagestouren 
- ganze Wochenprogramme

Für Familien ist der 105 Kilometer lange, fast durchgehend asphaltierte „Pustertaler Radweg“ entlang von Rienz und Drau der beste Einstieg. 
Auf der Strecke mit moderaten Steigungen geht sicher niemandem die „Puste“ aus. 
Ab Innichen nimmt sie außerdem die Pustertalbahn mit dem Kronplatz Guest Pass kostenlos huckepack. 
Nur die Fahrradmitnahme ist zu bezahlen. 

Auf Achse in den Dolomiten

Versierte Rennradler haben in der Dolomitenregion Kronplatz ein besonderes Pflaster vor dem Lenker. Über den „Furkelpass“ und das „Gadertal“ rücken begehrte Dolomitenpässe wie „Würzjoch“, das „Grödnerjoch“, „Campolongo“ und alle weiteren Übergänge auf der „Sellaronda“ in greifbare Nähe. 

Mountainbiker ziehen Dolomiten-Legenden wie Peitlerkofel, Secada, Langkofel, Marmolata, Sella, Rosengarten und Geisler wie magisch an. 

Sie rücken auf einer „Fanes-Sennes-Tour“, im „Antholzer Tal“ und am „Staller Sattel“ ins Blickfeld.

Kontakt
DOLOMITENREGION KRONPLATZ
Johann Georg Mahl Str. 40
39031 Bruneck
http://www.kronplatz.com



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