Eine Automobile Rarität aus dem Jahr 1963: Peel P50

Der Peel P50 ist offiziell als das kleinste Serienauto der Welt bekannt. Ursprünglich auf der Isle of Man gebaut, misst der Winzling nur 1,35 Meter in der Länge, 99 Zentimeter in der Breite sowie knapp 1,16 Meter in der Höhe.



Zwischen 1961 und 1963 entstanden bei der Peel Engineering Company im gleichnamigen Fischerort Peel auf der britischen Insel Isle of Man etwa 50 Fahrzeuge. 

Die beschleunigte ein 4,2 PS starker Motor (von DKW) mit 50 Kubik Hubraum (daher der Name P 50) auf bis zu 70 km/h.


Der Winzling mit drei Rädern (zwei vorn, eins hinten) hatte nur eine Tür auf der linken Seite, einen Front-Scheinwerfer, einen Scheibenwischer und drei Vorwärtsgänge.

Einen Rückwärtsgang gab es nicht, dafür einen Griff am Heck, mit dem man den nur 59 Kilo leichten Einsitzer (Fiberglas-Karosse) in eine Parklücke ziehen konnte.

Klein aber teuer

Heute sollen noch 27 Peel P 50 weltweit existieren. Auch daher sind solche Modelle bei Sammlern gefragt.

So versteigerte Sotheby’s im Jahr 2016 einen für 176.000 Dollar, 2020 erzielte ein P 50 bei Dorotheum in Wien 85.100 Euro.




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