Zum Modelljahr 2027 erhält der Mazda3 ein Update

Zu den angekündigten Verbesserungen gehört unter anderem die Möglichkeit, per Knopfdruck das über die Verkehrszeichenerkennung erfasste Höchsttempo für die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage zu übernehmen. 


Neu ist außerdem eine Abbiegeerkennung an Kreuzungen sowie eine Motorraderkennung für den Notbrems- und den Spurwechselassistenten. 

 
Im Innenraum gibt es optische Aufwertungen, als neue Lackfarbe kommt Aero Grey ins Programm. 
Die Preise für den Mazda3 beginnen bei 29.190 Euro.

Das Sondermodell „Nagisa“ hat nun zusätzlich ein beheizbares Lederlenkrad isowie Scheibenwischern mit Enteiserfunktion. Es bietet einen Preisvorteil von 1.000 Euro.

 
Neues Topmodell ist der „Homura Plus“ mit gegenüber dem „Homura“ nochmals erweiterter Technik und Ausstattung. 
Mit unter an­de­rem weiterent­wickeltem Ma­trix-LED-Lichtsys­tem, das nun über ein Markie­rungslicht für Fußgänger verfügt. Gleich­zeitig reduziert es die Leuchtkraft, wenn Ver­kehrs­schil­der erkannt werden, um so Blendungen zu vermeiden. 
 
Darüber hinaus bein­haltet der Mazda3 in der höch­sten Ausstat­tungslinie unter anderem:
- 360 Grad-Kame­ra
- Ausparkhilfe mit Brems­funk­tion für den hin­teren Querver­kehr
- Sitzbezüge aus schwarzem Leder
- beheizbare Sitze vorne
- elek­trisch verstellbaen Fahrersitz
- neue In­nenraum­applikationen in Gun­metal 
- Bose-Audiosystem mit zwölf Lautsprechern
 

Die Motorisierung

Herzstück des Kompakten ist der bewährte 2,5-Liter-Benzin­er e-Skyactiv G 140 mit 140 PS.
Er steigert die Effizienz dank Zylinderabschaltung unter Mit­tellast. 
Die Kraftübertragung er­folgt über ein Sechs­gang-Schalt­getriebe oder eine Sechsstufen-Automatik. 
 
Der Ver­brauch für das Schaltgetriebe liegt laut vergleichbarem WLTP-Zyklus bei 5,7 bis 6,2 Liter Super (CO2: 129 bis 141 g/km).

Das Spitzentriebwerk bleibt der e-Skyactiv X 186 Benziner (5,5 bis 6,5 Liter Super, CO2: 123 bis 146 g/km) mit so genanntem SPCCI-Brennver­fah­ren. Diese fünf Buchstaben stehen für Spark Control­led Compres­sion Ignition. 
 
Das funktioniert so:
Herkömmliche Benzinmotoren nutzen eine Zündkerze (Fremdzündung), während Diesel das Gemisch durch hohen Druck von selbst entzünden (Kompressionszündung). 
Die homogene Kompressionszündung (HCCI) ist sehr effizient, war aber bisher schwer zu kontrollieren. SPCCI löst dieses Problem durch eine Art „Mini-Diesel“. 
In diesem Fall entfacht eine Zündkerze einen kleinen Teil des Gemischs, wodurch eine Art Feuerball als virtuelle Zusatz-Brennkammer (Luftfeder) den Druck im restlichen Zylinder schlagartig erhöht 

Durch diesen winzigen, exakt getimten Zündfunken zündet das restliche extrem magere Gemisch von selbst und verbrennt extrem effizient.

Das Ergebnis: Die Vorteile eines Ben­ziners werden durch Kompressions­zün­dung mit der Sparsamkeit vom Diesel vereint. 

Der Motor entwickelt eine Leistung von 186 PS und ein maximales Drehmoment von 240 Newtonmeter. 
Auf Wunsch ist diese Variante auch mit Allradan­trieb inklusive Sechsstufen-Au­toma­tik zu haben
 
Der Mazda3 wird auch als knapp 4,7 Meter langer Fastback ange­bo­ten. Hier ist er mit der neuen Lackie­rung Aero Grey zu sehen.


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