Subaru erneut beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

Die Motorsport-Tochter Subaru Tecnica International (STI) ist erneut beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (14. bis 17. Mai 2026) dabei. Wie schon 2025 sind die Fahrzeuge in der SP4T-Klasse unterwegs. In der fahren Modelle mit einem Turbomotor zwischen 2,0 und 2,6 Litern Hubraum.

Mit seinem Subaru WRX NBR Challenge 2026 (Basis WRX S4) strebt das Team nicht nur den Klassensieg, sondern auch eine Spitzenplatzierung in der Gesamtwertung an. 
Dabei tritt der Rennstall auch gegen die Konkurrenz aus der höheren SP8T-Klasse an. 

Die Strecke

Der Nürburgring gilt als eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt: 
Auf rund 25 Kilometern warten Höhenunterschiede von 300 Metern, hinzu kommen die immer schon wechselhaften Witterungsbedingungen in der Eifel. 
Auch auf einer Runde!

Fahrern und Fahrzeugen fordert der Nürburgring alles ab, so ist dieser Wettkampf rund um die Uhr die ultimative Bewährungsprobe im Motorsport..

Um auch unter diesen extremen Herausforderungen optimale Geschwindigkeit und Kontrollierbarkeit zu liefern, wurde der WRX NBR Challenge 2026 gegenüber dem Vorgänger nochmals weiterentwickelt.
Die Ingenieure holten aus dem Boxermotor und dem symmetrischen Allradantriebssystem das Maximum heraus.

Zu den wesentlichen Weiterentwicklungen zählen:
  • Antriebsstrang: Durch überarbeitete Drosselklappensteuerung stieg die maximale Leistung um 6,5 Prozent. Das neue elektrifizierte Turbo-Wastegate verbessert zudem Ansprechverhalten und Kontrollierbarkeit.

  • Bremssystem: Eine neu entwickelte ABS-Einheit optimiert die Fahrzeugstabilität.

  • Fahrwerk: Die Höhe des Rollzentrums wurde angepasst, um bei Kurvenfahrten den Bodenkontakt des inneren Hinterrades zu verbessern. Die überarbeiteten Kugelgelenke des Fahrwerks bieten eine noch bessere Haltbarkeit.

  • Aerodynamik: Neue Außenspiegel tragen zur weiteren Verbesserung der Kurvenperformance bei.
Neben dem Stammpiloten Carlo van Dam zählen in diesem Jahr Kota Sasaki, Takuto Iguchi und Rintaro Kubo zum Fahreraufgebot. 
Masuo Takatsu übernimmt die Rolle des Teamdirektors und bringt umfangreiche Erfahrung sowohl in der Entwicklung von Serienfahrzeugen als auch in der Entwicklung von STI Modellen mit. 
Takuya Sawada ist der Teammanager, Naoki Shibuya erneut Projektleiter für die Entwicklung des neuen Rennwagens.

Lange Tradition 

Seit der Safari-Rallye 1990 entsendet Subaru ausgewählte Servicetechniker zu den unterschiedlichsten Motorsportveranstaltungen. Auch beim 2026er Langstreckenklassiker in der Eifel unterstützen acht Servicetechniker von Subaru-Händlern aus Japan das Rennteam. 
Das fördert die technische Kompetenz der Techniker und die emotionale Bindung zur Marke.

 

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