Cupra Raval: ein neues Elektro-Stadtauto der ganz besonderen Art

Vor fast genau vier Jahren zeigte mir Cupra-Chefdesigner Jorge Díez im Juni auf der alten Rennstrecke bei Terramar, südwestlich von Barcelona, zum ersten Mal seine Idee eines sportlichen Stadtautos. Nun kommt dies in den Handel. So aufregend gestylt wie das damalige Konzeptmodell, genannt Urban Rebell. 
       von Achim Stahn 


Der 4,05 Meter lange und vielseitig individualisierbare Stromer im Abenteuer-Look startet zum Sommer, die Basiversion mit 116 PS (ab 25.950 Euro) folgt allerdings erst im September. 
 
 
Zwar kompakt, bietet der Raval innen erstaunlich viel Platz, auch für das mitreisende Gepäck. Dafür stehen schon in Normalstellung 430 Liter bereit. 
 
Der Spanier tritt optisch sehr dynamisch auf. 
Dazu passt die technische Abstimmung perfekt, sie soll für ein außergewöhn­lich direktes Fahrgefühl sorgen, manche nennen das auch „Go-Kart-Feeling“.
 
 
Deutlich zu sehen: Der nagelneue Cupra Raval ist dem Konzeptmodell (Foto unten) von 2022 wie aus dem Geicht geschnitten. 

Schon damals hat Chefdesigner Jorge Díez genau den Nerv der Zeit getroffen, musste auf dem Weg zum späteren Serienmodell nur kleine Änderungen vornehmen. Eine meisterliche Arbeit.
 
Foto: Achim Stahn

Verschiedene Varianten kommen

Mehrere Antriebs- und Akku-Kombinationen (37 und 52 kWh) sind vorge­se­hen. 
Je nach Modell liegen die Reichweiten bei bis zu 444 Kilometer. 

An Schnell-Ladesäulen dauert das Befüllen der Batterie von 10 auf 80 Prozent laut Werksangabe 23 bis 27 Minuten. 

Den Durchschnittsverbrauch der Varian­te Dynamic (211 PS) gibt der vergleichbare WLTP-Zyklus mit 13,7 kWh auf 100 Kilometer an.
 
Foto: David Casas
 
Der stärkste Raval trägt die Zusatzbezeichnung VZ Extreme, er bringt 226 PS auf die antreibenden Räder vorne. 

Der Spurt aus dem Stand auf 100 dauert 6,8 Sekunden, doch der rasante Vortrieb wird auf Autobahnen leider schon bei 175 km/h gestoppt. 
Das sollte eigentlich einzig und alleine der Fahrer selbst entscheiden.
 
Die elektrische Reichweite liegt laut WLTP bei rund 380 Kilometern. 
 
Diese Top-Variante rollt mit DCC-Sportfahrwerk inklusive höherer Steifigkeit (+5 Pro­zent), mehr Spurweite (+ 10 mm), ESC-off-Modus, 19-Zoll-Rädern, 235er Reifen und elektronischem Sperrdifferenzial vom Band. 
Für den Fahrer gibt es einen ganz speziellen Schalensitz.     

 

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