Audis Mittelklasse-SUV Q3 ist in zwei Aufbauarten zu haben, als Lademeister mit viel Stauraum und als eher sportlich auftretender „Sportback“. Letzteren fuhren wir als e-hybrid vierzehn Tage durch den Alltagsverkehr und auf längeren Strecken.
Keine Frage, bullig tritt der Q3 Sportback von vorne auf, die Frontpartie bestimmen große Kühleröffnungen.
In ihnen sitzt das Abblendlicht, die LED-Tagfahrleuchten darüber sorgen für den charakteristischen Audi-Blick.
Ebenso selbstbewusst das Heck: zweigeteilte Leuchten mit durchgängigen LED-Band und beleuchtetem Markenlogo.
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| Der Audi Q3 steht satt auf der Straße, der optische Auftritt ist rundum
eindrucksvoll und elegant zugleich, so muss ein SUV-Coupé der
Premium-Klasse aussehen. |
Gutes Bedienkonzept
Wie heute üblich, dominieren zwei große Bildschirme das Armaturenbrett. Sofort fällt das völlig neue Funktionskonzept hinter dem Lenkrad auf.
Statt Stockhebel sind die Bedienelemente an einer feststehenden Einheit angebracht.
Auf der rechten Seite sitzt der Gangwahlhebel, links Blinker und Teile der Lichtsteuerung.
Davor ein Drehrad zum Einstellen der Scheibenwischer.
Ungewöhnlich, aber nicht unpraktisch, relativ schnell gewöhnt man sich daran.
Der Laderaum fasst im über 4,5 Meter langen Sportback e-hybrid in der Grundkonfiguration 488 Liter, durch das Verschieben der Rücksitzbank werden es 575 Liter und bei umgeklappten Rücksitzlehnen bis zu 1.289 Liter.
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| Bedienelemente hinter dem Lenkrad an einer feststehenden Einheit: rechts
der Gangwahlhebel, links Blinker und Lichtsteuerung, davor ein Drehrad
für den Scheibenwischer. |
Viel Technik an Bord
Wer den Q3 als klassisches SUV wählt, zahlt mindestens 44.600 Euro, unser Sportback startet ab 46.450 Euro. Im schon recht umfangreich ausgestatteten Plug-in-Hybrid (bei Audi e-hybrid genannt) geht es ab 51.150 Euro los.
Standardmäßig sind hier Klimaautomatik mit Standklimatisierung vor Fahrtantritt, elektrische Heckklappe, Smartphone-Anbindung mit aktiv gekühlter Ladeschale, mehrere USB-C-Anschlüsse vorn wie hinten, adaptiver Tempomat, Querverkehrsassistent und eine Menge mehr an Bord.
Auch immer dabei ist das virtuelle Tachodisplay, darüber ist unter anderem das Navigieren via Vollkartendarstellung möglich.
Neben verschiedenen Fahrmodi steht eine komfortable Progressivlenkung bereit. Damit wird der volle Einschlagwinkel mit deutlich weniger Lenkradumdrehung erreicht. Beim Rangieren auf engem Raum ist das sehr praktisch.
Zusätzlich war unser Testkandidat mit dem Tech Pro-Paket für 5.600 Euro bestückt.
Damit parkt er autonom aus- und ein, bedient wird das per Smartphone, am Steuer sitzt keiner.
Die Bordsoftware ist auf vorangegangene Parkmanöver zu trainieren, merkt sich diese für das nächste Mal.

Sparsamer als angegeben
Unabhängig vom Aufbau ist der Q3 mit vier verschiedenen Benzinern und zwei Dieseln zu haben (150 bis 272 PS).
Der Verbrauch laut WLTP liegt zwischen 1,9 bis 9,0 Liter (CO2: 39 bis 205 g/km).
Die Einstiegsvarianten (Benziner, Diesel) und der Plug-in-Hybrid kommen mit Frontantrieb, die anderen mit Allrad.
Unser e-hybrid ist mit 272 PS Systemleistung nicht nur schnell unterwegs (0 auf 100 in 6,8 Sekunden, 215 km/h), dank des 19,7 kWh großen Akkus fährt er bis 118 Kilometer nur elektrisch. Im reinen Stadtbetrieb noch mehr.
Wir notierten in Woche eins, in der wir zumeist nur mit dem Benziner unterwegs waren, einen Durchschnittsverbrauch von 7,6 Liter Super.
In der zweiten Woche nur mit dem E-Motor kamen wir auf 12,4 kWh Verbrauch.
Bei unserem eher zurückhaltenden Fahrstil ist rechnerisch eine Strecke von 158 Kilometer elektrisch drin, mehr als die 141 Kilometer laut WLTP.
Dank 400-Volt-System und 50 kW-Gleichstromaufnahme ist er in 26 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen, mit Wechselstrom sind es von 0 auf 100 Prozent zweieinhalb Stunden.
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