Neues von Citroën: der e-C3 Urban Range ist ein idealer Begleiter für Kurzstrecken

Mit einem Einstiegspreis von unter 20.000 Euro mischt dieser gut vier Meter lange Elektro-Kleinwagen aus Frankreich die Welt der E-Mobilität für den städtischen Bereich tüchtig auf. Wer die maximale staatliche Elektroprämie von 6.000 Euro voll nutzen kann, bekommt ein superpreiswertes und voll alltagstaugliches Auto mit rund 200 Kilometer Reichweite.
        von Achim Stahn


Für alle, die beruflich (z.B. Pflegedienste) oder privat nur Kurzstrecken fahren müssen, ist das völlig ausreichend. Vor allem für den städtischen Alltag kein Hindernis.

 
„Für sie wurde der ë-C3 Urban Range entwickelt. Er bietet genau das, was sie brauchen, zu einem Preis, der E-Mobilität für noch mehr erreichbar macht“, sagt uns Thomas Goldboom, Chef von Citroën-Deutschland. 

Dazu zählen auch ambulante Pflegedienste, die in der Vergangenheit gerne preiswerte kleine Benziner wie den VW Up wählten. Diesen Stadtflitzer gibt es heute nicht mehr. 

Vor der Testfahrt gab es noch eine ausführliche Einweisung in die Technik des Fahrzeugs.

So fährt er sich 

Wir fuhren mit dem Stromer von Marseille zum Nationalpark Calanques, dort auf kurvenreicher Strecke ans Meer. Da bewies der Wagen seine Wendigkeit und Übersicht an engen Stellen, bei der steilen Rückfahrt auch seine Kraft. 

Die ist mit 113 PS ordentlich dimensioniert, wie der Kofferraum. Er schluckt im Normalzustand 328 Liter, mit umgeklappten Rücksitzlehnen und dachhoch beladen 1.180 Liter. 


Doch zurück zum Antrieb. 
Den E-Motor speist hier eine Batterie mit 30 kWh, laut WLTP-Zyklus liegt der Energieverbrauch je nach Ausstattung bei 16,5 bis 17,2 kWh auf 100 Kilometern. 

Nicht verstecken muss sich der Stadtflitzer auch beim Thema Agilität. 
Typisch Stromer, reagiert er spontan beim Druck auf das Gaspedal. 

Den Spurt auf 100 packt er in 12 Sekunden.
Bei 125 km/h ist dann leider Schluss, das Tempo sollte eigentlich jeder Fahrer selbst entscheiden. 

Die Leistung reicht für nahezu jede Alltagssituation aus, das Gefühl, untermotorisiert zu sein, kommt hier nicht auf.

Er rollt souverän durch den Verkehr, die Lenkung ist direkt und verbindlich. 
Die Sitzposition lässt sich im Prinzip als ordentlich bewerten, doch die Polsterung wurde zu weich abgestimmt. 
Trotz kompaktem Format ist das Raumgefühl gut, sogar im Fond lässt es sich aushalten. 
 
Das Schnellladen dauert von 20 bis 80 Prozent 30 Minuten, daheim an der Wallbox mit 11 kW knapp zwei Stunden. 

Dafür ist jedoch zumeist ein dreiphasiger Onboard-Charger mit 11 kW nötig (400 Euro extra). Der optionale DC-Schnelllader kostet 500 Euro.  

Ordentlich bestückt

Die Ausstattungen heißen You, Plus, Collection und Max, bereits das Basismodell hat Einparkhilfe hinten und schluckfreudige Komfort-Federung an Bord. 
Statt zentralem Multimedia-Display übernimmt das Smartphone in einer speziellen Halterung einen Teil von dessen Aufgaben. 
 
Unsere Plus-Variante hatte zusätzlich LED-Scheinwerfer, Dachreling, Lederlenkrad oder elektrisch anklappbare Außenspiegel serienmäßig dabei. 


Wer will, bekommt Alufelgen, Klimaautomatik, Smartphone-Ladeschale, Navisystem, Rückfahrkamera oder elektrische Fensterheber hinten noch dazu. 
Letztere sind in den zwei Top-Ausstattungen an Bord, sonst wird gekurbelt. So, wie in alten Zeiten.
 
Gut gefallen haben uns die sechs farbigen Plastik-Einsätze (heißen Color Clips) zum Befestigen in den vorderen Stoßfängern und an den Türen hinten. 
Damit bekommt jeder Wagen eine persönliche Note. Bei unserem e-C3 war es die Farbe Gelb.

Nicht gefallen hat uns der kratzanfällige Klavierlack auf der Mittelkonsole. Das dürfte schnell zu ändern sein.

Auch Benziner im Programm

Neben dem Urban Range wird eine gleichstarke E-Variante mit größerer Batterie (44 kWh) und damit mehr Reichweite (322 km) ab 23.450 Euro angeboten. 

Dazu kommen noch ein 101 PS starker Benziner mit 6-Gang-Handschaltung ab 16.290 Euro und ein Mildhybrid-Benziner (110 PS) mit 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe ab 22.700 Euro.





















 

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