Ideal in der Stadt und auf langen Strecken: der Hyundai Kona glänzt als vielseitiges Familien-SUV auch beim Verbrauch

Der Hyundai Kona konnte schon zu seiner Premiere auch bei Käufern anderer Automarken mit seinem Platzangebot, der Optik, hochwertiger Ausstattung und vielseitiger Motorisierung gut punkten. Das kann heute die 4,35 Meter lange zweite Generation ebenfalls, clevere Ideen unterstützen das noch. 
       von Achim Stahn 

 

Zum Modelljahr 2026 gab es einige Änderungen bei der Technik und Ausstattung. 
Was da alles gemacht und verbessert wurde, haben wir uns hier etwas genauer in einem Test über 14 Tage angeschaut. 
 
Ecken und Kanten wohin das Auge blickt: Der Hyundai Kona ist mit seinem optischen Auftritt im Straßenbild schon ein im positiven Sinne echter Hingucker.   Fotos: Edda Stahn

Interessante Motorisierung 

Der Wagen bietet beim Antrieb viele Alternativen, ist auch als E-Variante mit zwei Batterie-Optionen (49 kWh, 65 kWh) und 156 bis 218 PS zu haben. 
Die maximale WLTP-Reichweite liegt dort unter idealen Bedingungen bei 510 Kilometern. 
Los geht es bei den Stromern ab 38.340 Euro.
 
Deutlich niedriger startet der Basis-Benziner mit 115 PS (ab 27.500 Euro) und Handschaltung. 
Mit komfortabler DSG-Automatik ist der hubraumstärkere 1.6 GDI mit wahlweise 150 oder 180 PS zu haben. 
Die dortige Top-Variante steht optional auch mit Allrad (ab 33.200 Euro) bereit.
 
 
Unsere Hybrid-Variante brachte es mit der Kraft zweier Herzen auf 138 PS und 265 Newtonmeter Drehmoment. 
Dasw SUV mit Frontantrieb wurde bewusst sparsam entwickelt, der Spurt­ aus dem Stand auf 100 (11 Sekunden) und das Höchsttempo (165 km/h) spielen keine dominante Rolle. 
Hier sollen die Werte beim Verbrauch möglichst niedrig liegen.

Dennoch fühlt sich der Hybrid nicht behäbig an, spurtet flott los, ist auch auf langen Autobahn-Strecken ausreichend schnell unterwegs. 

Beim Verbrauch testiert WLTP dem Wagen 4,8 Liter Super (CO2: 109 g/km). 
An genau diesen erfreulichen Wert kamen wir bei Fahrten auf Landstraßen und im urbanen Bereich immer wieder hautnah dran.
 
Am Ende unserer Testfahrten inklusive einer längeren und schnellen Autobahntour zeigte der Bordcomputer 5,8 Liter an.
 

Gemütlich gefahren bleibt der Vierzylinder leise, tritt man drauf, wird er schon mal etwas brummig. Doch schnell hat jeder raus, wie das Gaspedal ihn nicht unnötig zur Höchstleistung herausfordert. 

Die Ausstattung 

Für den Kona als Hybrid (ab 33.300 Euro) steht neben den bekannten Varianten Select, Trend, N Line und Prime zum Modelljahr 2026 neu das Topmodell N Line X mit sportlicher Auslegung und quasi Vollausstattung zur Wahl. 
Mit der war unser Testwagen bestückt, kostete so 40.300 Euro.
 
Zu den Seriendetails gehören neben beheizbaren Sitzen (elektrisch verstellbar) und beheiztem Lenkrad auch 2-Zonen-Klimaanlage, Einparkhilfe seitlich und hinten (Notbremsfunktion), Sitzbezüge in Alcantara/Leder, 360-Grad-Kamera, elektrische Heckklappe, Ausstiegwarner, BOSE Soundsystem oder digitaler Fahrzeugschlüssel. 
An der Front kommen das LED-Lichtband und die lichtstarken Voll-LED-Projektionsscheinwerfer dazu. 

Gelungene Anordnung: trotz der Vielzahl an Tasten ist die Bedienung der meisten Funktionen schnell durchschaut und überfordert die Person am Steuer nicht.

So fährt er sich 

Das Raumgefühl innen unterstützt die tief positionierte Mittelkonsole, sie lässt dem Knie viel Bewegungsfreiheit. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern. 
 
Etliche praktische Ablagen erfreuen im Alltag ebenfalls. 
So wie das zwar sportlich abgestimmte aber schluckfreudige Fahrwerk. 

Kamerabilder von hinten werden im Cockpit angezeigt, wenn der Blinker links oder rechts betätigt wird. 
Bei dem Thema Sicherheit ist das natürlich ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

 Geschaltet wird das Doppelkupplungsgetriebe mit einem drehbaren Hebel komfortabel rechts am Lenkrad. Das wechselt die sechs Gänge angemessen und sinnvoll. Wer selbst Hand anlegen will, hat Schaltwippen am Lenkrad.

„Wo gehobelt wird, fallen auch Späne“, sagt ein altes Sprichwort. Sie waren hier kaum zu sehen. Die Sitzflächen der Vordersitze könnten ruhig etwas größer sein. Die oft unzuverlässig arbeitende Tempolimit-Erkennung nervte uns regelmäßig, doch das ist leider woanders nicht besser.








Vor den Fotoaufnahmen ging es erst einmal in die Waschanlage.




 

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