Wenn die Ölpreise explodieren, ist beim Gasgeben Zurückhaltung gefragt. „Den größten Effekt bringt ein gleichmäßiger, vorausschauender Fahrstil“, sagt Reinhard Buchsdrücker, Fahrtrainer bei DEKRA.
„Sanft beschleunigen, auf Kickdowns und abrupte Bremsmanöver verzichten, stattdessen das Fahrzeug rollen lassen und den Eco-Modus nutzen, wo immer möglich.“
Umgekehrt wird bei Fahrten am Limit ein stattlicher Zuschlag fällig.
Ebenfalls wichtig: früh hochschalten, damit der Motor mit niedriger Drehzahl im effektivsten Bereich läuft.
Weitere Prozente lassen sich einsparen, wenn beim Ampel-Halt und bei längeren Stopps, etwa am Bahnübergang, der Motor ausgeschaltet wird, sofern diesen Job nicht die Start-
Stopp-Automatik übernimmt.
Jedes Kilo Gewicht bewegen, kostet Energie. Deshalb das Fahrzeug von unnötigem Ballast befreien, etwa von nicht benötigtem Winterzubehör.
Auch Minderdruck in den Reifen führt zu mehr Durst der Maschine. Er erhöht den Rollwiederstand und schlägt bereits bei 0,5 bar unter Herstellerempfehlung mit 5 Prozent höherem Verbrauch zu Buche.
„Das alles funktioniert aber nur, wenn das Fahrzeug regelmäßig gewartet und optimal eingestellt ist“, erinnert Buchsdrücker.
Zudem könnten Privatleute zuweilen von Profis lernen, etwa in puncto Streckenplanung, die manche unnötige Route einspart.
Ebenso sind Fahrgemeinschaften geeignet, das Portemonnaie und die Umwelt zu schonen.
Überdies lässt sich mancher Gang zum Bäcker zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen. „Ein Auto, das in der Garage steht, verbraucht am allerwenigsten.“
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