Außen und innen tüchtig aufgewertet: ein Facelift macht den Peugeot 408 optisch und technisch noch attraktiver
Bei Peugeot spielt der 408 eine wichtige Rolle, denn die knapp 4,7 Meter lange Limousine mit
Schrägheck steht in einer begehrten Ecke. Sie ist eigentlich ein so genannter Crossover, kombiniert
etliche Merkmale unterschiedlicher Fahrzeugarten unter einem schicken
Anzug.
Bei Peugeot spielt der 408 seit 2022 eine wichtige Rolle, denn die knapp 4,7 Meter lange Limousine mit Schrägheck nimmt eine ganz spezielle Stellung in der automobilen Welt ein.
![]() |
| Der 408 ist in vier Metallic-Farben zu haben, neben Grün (Serie) für 850 Euro Aufpreis auch in Weiß, Schwarz und Grau. Oder mit unserer Sonderlackierung Elixir Rot. Foto: Achim Stahn |
Die hier umgesetzte Mischung unterschiedlicher Fahrzeugtypen gefällt mit der leicht erhöhten Sitzposition ähnlich bei SUV, abfallendem Dach im Stil von sportlichen Coupés und einem Laderaum im Heck (bis 1.611 Liter), der in die Richtung eines Kombimodells geht.
Unser erster Eindruck
Der 408 konnte immer schon auch mit seiner markant-eleganten Linienführung punkten. Vorne ebenso wie beim Dachabschluss hinten oder seitlich. Sein athletisches Design fällt positiv auf, er sticht so aus der breiten Masse heraus.
Ab sofort noch ein Stück mehr mit geschärfter Front, neuem Heck inklusive beleuchtetem Markenlogo (optional an der Front).
Verbesserungen gibt es ebenfalls beim Antrieb.

So profitiert der angebotene Stromer von einem größeren Akku, mehr Reichweite und schnellerem Laden.
Auch innen erwartet Mitreisende mehr Komfort und Technik, durch die aufwändige Verglasung ist es im Passagierabteil erstaunlich leise.
So kommt das hervorragende Soundsystem von Focal nochmals besser zur Geltung.
Nicht gefallen hat, dass die Türen beim Aussteigen durch die hohen Seitenschweller weit geöffnet werden müssen. In engen Parklücken natürlich nicht ganz einfach.
Die schräg nach vorne ohne ersichtlichen Grund breiter werdende Mittelkonsole schränkt die Kniefreiheit ein.
Ist heute leider in den meisten Autos genauso.

Die Motorisierung
Beim Antrieb setzt die französische Marke klar und deutlich auf Vielseitigkeit.
So kann jeder selbst wählen, was für ihn am besten passt.
Eine reine E-Variante mit 213 PS gibt es natürlich auch. Die kommt laut WLTP mit ihrer Batterie (Netto 58 kWh) rund 450 Kilometer weit, verbraucht im Schnitt 15 kW, startet ab 46.300 Euro.
Dazu gesellen sich zwei Benziner: ein Mildhybrid mit 136 PS (ab 40.970 Euro) und ein Plug-in-Hybrid (ab 47.600 Euro), den wir ausgiebig in Südfrankreich fahren konnten.
Der Antrieb aus 1,6 Liter Vierzylinder (180 PS) und E-Motor (160 PS) bringt es zusammen auf 240 PS.
Damit spurtet der Wagen in 7,5 Sekunden auf 100, ist ebenso zügig auf Autobahnen mit über 230 km/h unterwegs.
Das konnten wir in Frankreich natürlich nicht ausprobieren, die rein elektrische Reichweite der nun stärkeren Batterie (Netto 17,4 kWh) schon.
Vollgeladen machten wir uns auf den Weg zum ersten Halt mit guten Fotomöglichkeiten.
Unser Bordcomputer zeigte 74 Kilometer Reichweite an, war also ziemlich nah an der offiziellen WLTP-Angabe (80 km).
Vor uns lagen rund 100 Kilometer durch kleine Orte, über Landstraßen und etwas Autobahn.
Am Ziel war der Akku nicht ganz leer, der Verbrauch lag bei 2,9 Liter, also exakt beim WLTP-Wert.
Genauso positiv die Fahrt mit dem E-Modell am Tag zwei bei ähnlicher Streckenführung.
Da zeigte sich nach rund 120 Kilometern ein Durchschnittsverbrauch von 15,3 kW.
Fast so, wie ihn der WLTP-Zyklus bewertet: 14,7 bis 15 kW.
![]() |
| Peugeot-typisch ist das Lenkrad klein, das Cockpit mit den Anzeigen weit oben platziert. Der Monitor mittig im Armaturenbrett kümmert sich auch um Infotainment und Navigation. Foto: Achim Stahn |
Die Ausstattung
Angeboten wird dieser elegante Franzose als Allure, Allure Business, GT und GT Exclusive.
Schon das Basismodell ist gut bestückt, z.B. mit zweifarbigen Alufelgen, Rückfahrkamera mit 180 Grad Umgebungsansicht, 2-Zonen-Klimaautomatik oder Sitzbezügen in Stoff/Kunstleder.
In höheren Versionen oder optional kommen noch Adaptive LED-Matrix-Scheinwerfer mit individueller Lichtverteilung, Dekoreinlagen aus Alcantara in den Türverkleidung und im Armaturenbrett, elektrisch öffnende Heckklappe (auch mit Fußsensor), Alu-Pedale, Massage-Sitze vorne oder Ausparkassistent dazu.
Einige Filmaufnahmen:
Tipps zur Blog-Nutzung
Alles rund um unsere Mobilität: Autos, Bikes, Räder, Reisen mit zwei und vier Rädern,
Nutzfahrzeuge, Insider-Tipps, Motorsport, Verkehrsrecht und vieles mehr.
Zur Startseite dieses Blogs geht es hier:
https://mobilitaet-heute.blogspot.com
Einfache Themensuche
1. oben im Blog mit der Lupe
(Suchwort eingeben, alles dazu wird gezeigt)
2. Kästen am Textende anklicken
Interessantes senden an:
achim.stahn@interpress-ipr.de
































Kommentare
Kommentar veröffentlichen