Wichtige Tipps zum Führerschein: es gibt 16 verschiedene Klassen bei uns in Deutschland

Wer ein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen bewegen will, benö­tigt dafür einen speziellen Führerschein. Seit 1998 regelt bei uns die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV), wer be­stimmte Kraftfahrzeuge fahren darf. 
 
 
Zur europaweiten Vereinheitlichung der Fahrerlaubnisklassen wurde am 19. Januar 2013 eine neue Verordnung erlassen,.
Set dem Tag gibt es insgesamt 16 Führerscheinklassen. 
 
Urlaub mit dem Reisemobil ist bei allen Altersgruppen beliebt, um Reinzuschnuppern fangen viele erst einmal mit dem Mietmobil an. Doch dafür ist der richtige Führerschein notwendig, denn es gibt hier ganz unterschiedliche Größen. Das reicht vom eher kompakten Camper-Van für in der Regel zwei Personen bis hin zum großen Familien-Camper.      Foto: Laura M. Schneider

Die Führerscheinklassen

Allgemein sind diese nach Fahrzeugtypen unterteilt. 
Der Buchstabe A steht dabei für das kleinste Fahrzeug, das Motorrad. 
Jeder weitere Buchstabe steht für ein größeres Fahrzeug. 
So ergibt sich folgende Übersicht: 

    A steht für Kraftrad/Motorrad
    B steht für Pkw
    C steht für Lkw
    D steht für Bus
    E steht für Anhänger 

Außerdem gibt es in Deutschland bei den Führerscheinklassen noch die Buchstaben M, L, S, T. 

Eine gängige Merkhilfe für die Bedeutung dieser ist:
    M steht für Moped (Kleinkrafträder bis 45 km/h)
    L steht für Landwirtschaft (Zugmaschinen bis 40 km/h)
    S steht für Spaß (z. B. Trikes, Quads bis 45 km/h)
    T steht für Traktor (Zugmaschinen und Arbeitsmaschinen bis 60 km/h)


Die nationalen Führerscheinklassen sind nur in Deutschland gültig. 
Sie sind auf dem Führerschein kursiv geschrieben. 
Seit 2013 werden keine Fahrerlaubnisse für die Klasse S mehr erteilt. 
 
Die so genannten Leichtmobile dürfen mit der neuen Klasse AM gefahren werden.

Das sind 2- oder 3-rädrige Kraftfahrzeuge sowie 4-rädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h. 
Den oben gezeigten Topolino von Fiat können so auch 15-Jährige fahren.

Gewichtsvorgaben beim Wohnmobil

Urlaub mit dem Wohnmobil ist beliebt, viele leihen sich erst einmal ein Fahrzeug. 

Dabei spielt richtige Führerscheinklasse eine wichtige Rolle, auch wenn das Auto einen Caravan ziehen soll.
 
Welcher Führerschein für Wohnmobile benötigt wird, ist von der zulässigen Gesamtmasse des Fahrzeugs abhängig. 

Das zulässige Gesamtgewicht steht in den Fahrzeugpapieren. Wohnmobile bis 3,5 Tonnen sind mit dem Pkw-Führerschein (Klasse B) zu fahren. 
Bei höherem Gewicht sind Führerschein Klasse C oder C1 nötig.


Achtung: Das Fahren ohne gültige oder vorhandene Fahrerlaubnis wird mit einer Geld- oder gar Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr sowie drei Punkten im Zentralregister in Flensburg bestraft.

Vorteil für Ältere

Wer noch einen alten Führerschein der Klasse 3 besitzt, darf Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 7,5 Tonnen führen. 

Gilt auch, wenn der graue oder rosafarbene Papierführerschein gegen einen neuen Ausweis im Scheckkartenformat umgetauscht wurde. 
Denn in diesem Fall greift die so genannte Besitzstandsregelung.


Tipps zur Blog-Nutzung

Alles rund um unsere Mobilität: Autos, Bikes, Räder, Reisen mit zwei und vier Rädern,  
Nutzfahrzeuge, Insider-Tipps, Motorsport, Verkehrsrecht und vieles mehr.
 
Zur Startseite dieses Blogs geht es hier:
https://mobilitaet-heute.blogspot.com 

 
Einfache Themensuche 
1. oben im Blog mit der Lupe
(Suchwort eingeben, alles dazu wird gezeigt)
2. Kästen am Textende anklicken


Interessantes senden an 
achim.stahn@interpress-ipr.de

want to know more 

press buttons below or:

https://mobilitaet-heute.blogspot.com


Kommentare