Mobilitätsstudie 2026: das Auto baut den Vorsprung als beliebtestes Verkehrsmittel der Zukunft weiter aus

Die 6. in Folge durchgeführte HUK-Mobilitätsstudie als repräsentative Befragung von jeweils mehr als 4.000 Personen ab 16 Jahren bringt wertvolle Erkenntnisse zu Einstellungen und Verhaltensweisen beim Thema Mobilitätskonzepte.


Die Studie zeigt eine Rote Karte für die Bahn, Stillstand beim ÖPNV und Ermüdung bei der Fahrrad-Begeisterung. Auch die Jugend setzt bei der Mobilität der Zukunft vor allem auf das Auto.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick 

1. Mehr als jeder dritte Bundesbürger (35 %) versucht inzwischen "Bahnfahrten möglichst zu vermeiden"
2. Bus sowie Straßen- und S-Bahn stagnieren in der Beliebtheit seit bereits fünf Jahren
3. Das Fahrrad fällt als Verkehrsmittel der Zukunft seit der Corona-Pandemie um mehr als ein Drittel in der Beliebtheit zurück
4. Mit einem neuen Spitzenwert von 76 % verschiebt es das Voting der Bundesbürger für das Auto noch weiter nach vorn. 

Das Auto ist jetzt das mit Abstand beliebteste Verkehrsmittel der Zukunft. 
Auffällig ist dabei im Vergleich zum Vorjahr, dass das Auto bei jungen Menschen im Alter von 16 bis 24 Jahren in der positiven Zukunfts-Einschätzung am stärksten hinzugewinnt. 
Trotz aller Propaganda von grünen Besserwissern. 

Detailierte Ergebnisse der Befragung

Nur jeder Achte sieht in Bahn, Bus, Straßen- und S-Bahn für sich das beste Verkehrsmittel der Zukunft. 

Die Freude am Fahrrad schwindet ebenfalls.
Aktuell diskutierte Änderungen beim Führerscheinerwerb lehnen die Deutschen dagegen  fast durchgehend ab – auch die jungen Menschen.

Bahn und ÖPNV

Die größte Kritik beim Thema Mobilität gibt es am Schienenverkehr. Jeder Dritte versucht wegen der Pünktlichkeitsprobleme inzwischen, „Bahnfahrten wenn irgend möglich zu vermeiden" (35 %).

Mehr als jeder Vierte macht „wichtige Termine grundsätzlich nicht mehr mit der Bahn" (26 %) oder plant Bahnfahrten „nur mit deutlich größerem Zeit-Puffer als noch vor etwa zwei Jahren" (28%).

Straßen-, S-Bahnen und Bus als Hauptpfeiler des ÖPNV werden seit 2021 konstant von nur maximal 13 % der Bundesbürger als Verkehrsmittel der Zukunft eingestuft. Das Fahrrad verliert Bedeutung

Die Einschätzung des Fahrrads als Verkehrsmittel der Zukunft ist seit den Corona-Jahren um mehr als ein Drittel eingebrochen.

Klares (!) Votum für das Auto

Gewinner der Entwicklung ist das Auto: 
Mit einem neuen Spitzenwert von 76 % verschiebt es das Voting der Bundesbürger noch weiter nach vorn und macht es zum mit Abstand beliebtesten Verkehrsmittel der Zukunft.

Wie stark sich die Jüngeren dem Auto zuwenden, zeigt vor allem der Langfrist-Vergleich.

So stieg die Wahl des Autos als Verkehrsmittel der Zukunft bei den unter 40-Jährigen in den vergangenen vier Jahren viermal so stark an wie bei den Befragten ab 40 Jahren.

In der Folge liegen die Werte heute fast gleichauf.
Es gibt beim Voting für das Auto als Top-Verkehrsmittel der Zukunft also fast keinen Unterschied mehr beim Alter (75 % zu 76 %).

Das Verhältnis sah im Jahr 2022 noch anders aus, damals waren es 64 % zu 73 %.

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