Den rein elektrisch angetriebenen Kia EV3 gibt es ab Sommer auch mit Allrad und attraktiver Verbesserung beim Laden
Das Ende 2024 eingeführte rein elektrisch angetriebene SUV hat sich bei der Marke aus Südkorea zu einem
Elektro-Bestseller entwickelt. Jetzt wird das 4,3 Meter lange Modell durch etliche
Details nochmals attraktiver. Nicht nur weil diese bei den Mitbewerbern selten
anzutreffen sind. Erste Auslieferungen sind für den Monat Juli vorgesehen.
So ist der Wagen zum
Modelljahr 2027 mit Antrieb über alle vier Räder und On-Board-Charger mit 22 kWh lieferbar.
Die Allrad-Version wird mit ihren 265 PS gleichzeitig zur neuen Topmotorisierung.
Als Kraftquelle für den Motor dient eine vergleichsweise große Batterie (81,4 kWh), die Reichweiten laut WLTP-Vergleichszyklus von bis zu 572 Kilometern ermöglichen soll.
Bis zu 1,5 Tonnen ziehen kann der Allradler auch.
Die neue AWD-Variante mobilisiert mit dem E-Motor vorne (204 PS) und
dem zusätzlichen E-Motor am Heck (61 PS) ein Gesamtdrehmoment von 385 Nm.
Damit dauert der Spurt aus dem Stand auf 100 nur 6,6 Sekunden.
Zum Vergleich: Mit Frontantrieb, großem Akku und 19-Zoll-Rädern sind es 7,9
Sekunden.
Diese Wahl ist allerdings nicht für jede Ausstattung möglich. Es gibt Allrad nur für:
- die gehobene Linie Earth (ab 46.880.-)
- die sportliche Topversion GT-Line (ab 51.190.-)
Eine gute Nachricht in Zeiten ständig steigender Kosten (auch bei Autos):
Die Grundpreise der frontgetriebenen Varianten werden zum Modelljahr 2027 nicht angehoben, sie bleiben unverändert.
Los geht es weiterhin ab 35.990 Euro für die Basisversion Air mit ordentlich dimensioniertem Akku (58,3 kWh) für bis zu 436 Kilometer WLTP-Reichweite.
Bereits hier ist die Serienausstattung breit gefasst, auch eine lange Hersteller-Garantie über sieben Jahre und acht
Jahre Batterie-Garantie (oder 160.000 km) gehört dazu.
Beispiele Seriendetails EV3 Earth AWD:
- Navigationssystem inkl. Online-Dienst Kia Connect
- induktive Smartphone-Ladestation
- Zwei-Zonen-Klimaautomatik
- Sitzheizung vorn
- LED-Frontscheinwerfer
- Türgriffe
vorn mit automatischer Flush-Funktion
- Batterievorheizsystem
Beispiele zusätzlicher Seriendetails GT-Line:
- Sitzbezüge in hochwertiger Ledernachbildung
- elektrisch einstellbarer Fahrersitz
- Premium-Soundsystem von Harman/ Kardon
- sensorgesteuerte
elektrische Heckklappe
- Wärmepumpe für Innenraumklimatisierung
- 230-Volt-Steckdose im Fond (V2L-Funktion)
- V2X-Hardware-Vorbereitung
(V2H/V2G)
- Sportlenkrad
- Aluminium-Pedale
Optional erhältlich sind für
den GT-Line unter anderem:
- Head-up-Display
- belüftete
Entspannungssitze („Premium-Relaxation-Sitze“) vorn
- Glasdach mit
elektrischem Schiebedach
Im Ausstattungsangebot gibt es zum
Modelljahr 2027 neben Allrad und schnellerem AC-Laden auf Wunsch noch
zwei weitere Optimierungen ab der Ausstattung Earth:
- neigungsverstellbare Rückbanklehne (erhöht Sitzkomfort im
Fond)
- leistungsstärkere USB-C-Ladebuchse vorn (100
Watt)
Für den EV3 GT-Line ist optional eine weitere induktive Ladestation erhältlich.
So können zwei
Smartphones gleichzeitig nebeneinander aufgeladen werden, entfällt der Streit mit dem Beifahrer.
Eine GT-Variante des EV3 wird es ebenfalls geben, der Bestellstart ist laut Kia in Kürze.
Mehr dazu ist allerdings noch nicht bekannt.
Gute Ladeleistung
Sowohl der Langstrecken- als auch der Standardakku des EV3 lassen
sich an einer entsprechend leistungsfähigen Gleichstromstation in rund
einer halben Stunde von 10 auf 80 Prozent schnellladen (31 bzw. 29
Minuten).
Durch den neuen 22-kW-On-Board-Charger kann
künftig auch das preiswertere Laden mit Wechselstrom (AC) deutlich
schneller erledigt werden.
In 2:55 Stunden lässt sich die
Standardbatterie so von 10 auf 100 Prozent laden, der große Akku in
3:55 Stunden.
Zum Vergleich: die Ladezeiten mit 11 kW liegen bei 5:20 bzw. 7:15 Stunden.
Kia führte das 22-kW-AC-Laden jüngst im neuen EV2 ein, jetzt auch im EV3 und EV5.
Weitere
Elektromodelle werden folgen.
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