Bei uns 24 Tage im Alltagstest: das kompakte SUV Kia Sportage

Der Kia Sportage gehörte bei uns vom Tag eins – das war im Jahr 1995 – zu den SUV-Favoriten. Er bietet genau das, was viele suchen: ist kompakt mit ordentlich Platz auch im Laderaum (587 bis 1.776 Liter), vielseitig motorisiert, gut ausgestattet, flott gestylt, hat eine lange Garantie. Hier sind es vorbildliche sieben Jahre. 
    von Achim Stahn  (Fotos: Edda Stahn)

 

Auch der beliebteste Wagen bedarf ständiger Pflege, weil sich die Technik verbessert, aktuelle Trends zu berücksichtigen sind. 
So wurde im vergangenen Jahr die Optik umfassend überarbeitet und innen weiter aufgewertet. 

Auch das vielfältige Antriebsangebot optimierte Kia. 
Los geht es aktuell ab 33.990 Euro.
 

Der optische Auftritt

An der Front fällt sofort das LED-Tagfahrlicht in Kias typischer „Star Map“-Grafik auf. 
Das unterstreicht auch die Breite des deutlich über 4,5 Meter langen Fahrzeugs. 

Die im Detail geschärfte Heckansicht gefällt ebenfalls, die Farbpalette bietet viele Möglichkeiten, auch zweifarbige sind dabei.
 
Innen erstreckt sich das edle Panoramadisplay vom Fahrer bis über die Mitte des Armaturenbretts, die Automatik wird per Drehregler bedient. 
Das Infotainmentsystem mit KI-Assistent bietet auch Videostreaming, 
 
Klasse ist das Head-up-Display, in der stark gefragten „GT-line“ wird ein zweifarbiges Lenkrad eingebaut. 
Verzichtet wird in der Mittelkonsole endlich auf den fleckempfindlichen Klavierlack. 
Zugelegt wurde ebenfalls bei den Assistenzsystemen zur Unfallvermeidung.
 

Die Ausstattung

Los geht es mit der Ausstattung Core, es folgen Vision, Spirit und GT-line. 
Typisch Kia, sind viele hochwertige Seriendetails mit an Bord. 
Unter anderem Navigation, 2-Zonen-Klimaautomatik, LED-Frontlicht, Smart-Key, Parksensoren vorne und hinten, Lederlenkrad, 17 Zoll Alufelgen, Rückfahrkamera oder Dachreling.

In anderen Varianten oder optional kommen unter anderem noch dazu:
- sensorgesteuerte Heckklappe
- elektrisch einstellbare Vordersitze 
- feines Soundsystem von Harman Kardon

Die von uns gefahrene Topversion GT-line ist besonders üppig bestückt.

Sie bietet neben Sitzbezügen in einer Kombination aus Leder- und Velourslederimitat z.B. auch:
- belüftete Sitze vorn
- 3-Zonen-Klimaautomatik
- Alu-Sportpedale und Einstiegsleisten
- Außenspiegel in Hochglanzschwarz
- LED-Nebelscheinwerfer
- 19-Zoll-Alufelgen
- elektronische Dämpferkontrolle 

Als weitere Fahrerunterstützung kommt noch ein aktiver Totwinkelassistent mit Lenk- und Bremseingriff dazu.

Die Motorisierung 

Zwei Benziner mit 150 und 180 PS, Mildhybrid-Diesel (136 PS) und Vollhybrid-Benziner (239 PS) kommen mit Allrad oder Frontantrieb, Handschaltung oder Automatik. 
 
Dazu kommt noch der 288 PS starke Plug-in-Hybrid, den es mit Frontantrieb oder Allrad gibt. Der Wagen kommt rein elektrisch innerstädtisch bis zu 85 Kilometer weit. 
Er kostet mindestens 43.100 Euro. 
 
Den Benziner mit 180 PS schauten wir uns im 14-Tage-Alltagstest genauer an.

Seine Kraft leitete eine Automatik mit sieben Gängen zügig auf alle vier Räder. 
Den Sprint auf 100 erledigt der knapp 1,8 Tonnen schwere Allradler in 9,8 Sekunden. 
Auf der Autobahn ist er laut Werk 203 km/h schnell, in unserem Test hatten wir damit keine Probleme.

Doch das ist nur die eine Seite. Was sofort beim Losfahren auffällt, ist der vorbildlich leise Innenraum, kaum Motorgeräusche, keine Abrollgeräusche. 

Wie in einem Premium-Modell aus Deutschland. 
Die Ingenieure bei Kia haben hier ganze Arbeit geleistet, auch beim Vorbeifahren ist der Wagen erfreulich leise.

Der Verbrauch

Der WLTP-Zyklus bewertet den kombinierten Verbrauch bei unserem Allrad-Benziner mit 7,8 Liter (CO2: 177 g/km). 
 
Wer oft lange Strecken fährt, wenig verbrauchen will, wählt den Hybrid-Diesel mit Handschaltung. 
Ihn bewertet der vergleichbare WLTP-Zyklus mit nur 5,1 Liter. 
Er zieht auch am meisten, bis zu 1.950 kg passen hinten an den Haken ran.
 


Während unserer Testfahrt waren wir auch kurz im Harz, wo noch etwas Schnee lag. 
Mit unserem Allradler hatten wir da natürlich keine Probleme sicher voranzukommen.








Das gibt es woanders nur bei den konzerneigenen Modellen: 
Wird der Blinker aktiviert, öffnen sich im Cockpit entweder rechts oder links runde Bildschirme. 
Auf denen ist der Folgeverkehr an der jeweiligen Seite  zu sehen.


Hier ein kurzer Film dazu:







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