Der Kia Sportage gehörte bei uns vom Tag eins – das war im Jahr 1995 – zu den SUV-Favoriten. Er bietet genau das, was viele suchen: ist kompakt mit
ordentlich Platz auch im Laderaum (587 bis 1.776 Liter), vielseitig motorisiert,
gut ausgestattet, flott gestylt, hat eine lange Garantie. Hier sind es
vorbildliche sieben Jahre.
Auch der beliebteste Wagen bedarf ständiger Pflege, weil
sich die Technik verbessert, aktuelle Trends zu berücksichtigen sind.
So wurde
im vergangenen Jahr die Optik umfassend überarbeitet und innen weiter
aufgewertet.
Auch das vielfältige Antriebsangebot optimierte Kia.
Los geht es aktuell ab 33.990 Euro.
Der optische Auftritt
An der Front fällt sofort das LED-Tagfahrlicht in Kias typischer „Star
Map“-Grafik auf.
Das unterstreicht auch die Breite des deutlich über 4,5 Meter
langen Fahrzeugs.
Die im Detail geschärfte Heckansicht gefällt ebenfalls, die
Farbpalette bietet viele Möglichkeiten, auch zweifarbige sind dabei.
Innen erstreckt sich das edle Panoramadisplay vom Fahrer bis
über die Mitte des Armaturenbretts, die Automatik wird per Drehregler bedient.
Das Infotainmentsystem mit KI-Assistent bietet auch Videostreaming,
Klasse ist
das Head-up-Display, in der stark gefragten „GT-line“ wird ein zweifarbiges
Lenkrad eingebaut.
Verzichtet wird in der Mittelkonsole endlich auf den fleckempfindlichen
Klavierlack.
Zugelegt wurde ebenfalls bei den Assistenzsystemen zur
Unfallvermeidung.
Die Ausstattung
Los geht es mit der Ausstattung
Core, es folgen Vision, Spirit und GT-line.
Typisch Kia, sind viele hochwertige
Seriendetails mit an Bord.
Unter anderem Navigation, 2-Zonen-Klimaautomatik,
LED-Frontlicht, Smart-Key, Parksensoren vorne und hinten, Lederlenkrad, 17 Zoll
Alufelgen, Rückfahrkamera oder Dachreling.
In anderen Varianten oder optional kommen unter anderem noch dazu:
- sensorgesteuerte
Heckklappe
- elektrisch einstellbare Vordersitze
- feines Soundsystem von
Harman Kardon
Die von uns gefahrene Topversion GT-line ist besonders üppig bestückt.
Sie bietet neben Sitzbezügen in einer Kombination aus Leder- und Velourslederimitat z.B. auch:
- belüftete Sitze vorn
- 3-Zonen-Klimaautomatik
- Alu-Sportpedale und Einstiegsleisten
- Außenspiegel in Hochglanzschwarz
- LED-Nebelscheinwerfer
- 19-Zoll-Alufelgen
- elektronische Dämpferkontrolle
Als weitere
Fahrerunterstützung kommt noch ein aktiver Totwinkelassistent mit Lenk- und
Bremseingriff dazu.
Die Motorisierung
Zwei Benziner mit 150 und 180
PS, Mildhybrid-Diesel (136 PS) und Vollhybrid-Benziner (239 PS) kommen mit
Allrad oder Frontantrieb, Handschaltung oder Automatik.
Dazu kommt noch der 288 PS starke
Plug-in-Hybrid, den es mit Frontantrieb oder Allrad gibt. Der Wagen kommt rein elektrisch innerstädtisch
bis zu 85 Kilometer weit.
Er kostet mindestens 43.100 Euro.
Den Benziner mit
180 PS schauten wir uns im 14-Tage-Alltagstest genauer an.
Seine Kraft leitete eine Automatik mit sieben Gängen zügig
auf alle vier Räder.
Den Sprint auf 100 erledigt der knapp 1,8 Tonnen schwere Allradler
in 9,8 Sekunden.
Auf der Autobahn ist er laut Werk 203 km/h schnell, in unserem
Test hatten wir damit keine Probleme.
Doch das ist nur die eine Seite. Was sofort beim Losfahren auffällt, ist der vorbildlich leise Innenraum, kaum Motorgeräusche, keine Abrollgeräusche.
Wie in einem Premium-Modell aus Deutschland.
Die Ingenieure
bei Kia haben hier ganze Arbeit geleistet, auch beim Vorbeifahren ist der Wagen
erfreulich leise.
Der Verbrauch
Der WLTP-Zyklus bewertet den kombinierten Verbrauch bei
unserem Allrad-Benziner mit 7,8 Liter (CO2: 177 g/km).
Wer oft lange Strecken
fährt, wenig verbrauchen will, wählt den Hybrid-Diesel mit Handschaltung.
Ihn
bewertet der vergleichbare WLTP-Zyklus mit nur 5,1 Liter.
Er zieht auch am
meisten, bis zu 1.950 kg passen hinten an den Haken ran.
Während unserer Testfahrt waren wir auch kurz im Harz, wo noch etwas Schnee lag.
Mit unserem Allradler hatten wir da natürlich keine Probleme sicher voranzukommen.
Das gibt es woanders nur bei den konzerneigenen Modellen:
Wird der Blinker aktiviert, öffnen sich im Cockpit entweder rechts oder links runde Bildschirme.
Auf denen ist der Folgeverkehr an der jeweiligen Seite zu sehen.
Hier ein kurzer Film dazu:
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