Ein Blick zurück in die ersten Tage des VW Käfer: „Die Karlsbader Reise“

Der KdF-Wagen ist der Vorgänger des VW Käfer. Er sollte damals mit 990 Reichsmark (nach heutiger Kaufkraft ca. 5.300 Euro) für alle erschwinglich sein. Die Konstruktion von Ferdinand Porsche basiert zum Teil auf Entwürfen des von Hans Ledwinka konstruierten Tatra V 570 und maßgeblich auf den Idee des österreichischen Autokonstrukteurs Béla Barényi.


1939 waren zum Beginn des 2. Weltkriegs erst 630 Exemplare des KdF-Wagens gebaut. Mit einem dieser wurde der 17 Minuten lange Film: „Die Karlsbader Reise“ gedreht. 
Glücklicherweise ohne sichtbare Nazi-Propaganda. 

Ein toller Blick in eine scheinbar friedliche Zeit. 
Am Steuer saß übrigens Erik Ode.


Dieser Film von 1940 zeigt eine Reise im Volkswagen von Weimar über Thüringen und Bayern bis in die böhmischen Kurorte.

Die Route führt über Jena, Pössneck, Ziegenrück, Schleiz und Hof bis nach Franzensbad, Eger und schließlich Karlsbad. 

Der Film zeigt Landschaftsaufnahmen, Stadtansichten und inszenierte Szenen, ist somit quasi ein früher Roadtrip durch Mitteleuropa.

Im Mittelpunkt steht die Mobilität

Das Auto wird als moderner Helfer dargestellt, um Städte, Landschaften und Menschen leicht und nahezu unbeschränkt miteinander zu verbinden. 

Typisch für die Entstehungszeit erfüllt der Film auch eine klare Funktion: Er zeigt eine scheinbar unbeschwerte Welt.

Heute ist der Film vor allem ein historisches Zeitdokument mit seltenen Aufnahmen zahlreicher Orte vor bzw. am Anfang vom Zweiten Weltkrieg.

 

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