Der ASX ist kein Leisetreter: Mitsubishis Kleinster rollt selbstbewußt und umfangreich bestückt vom Band

Kräftiges Rot, tiefes Schwarz und viele Chromakzente: der ASX ist optisch sicherlich kein Leisetreter. Ob der Auftritt des aktuell kleinsten Mitsubishi-SUV hält, was dieses verspricht, das wollten wir im Vierzehn­tage-Test herausfinden.
    von Gerolf Ermisch 



Der erste Blick auf den Wagen zeigt es klar und deutlich: zurückhaltend präsentiert sich das Einstiegsmodell im Port­folio von Mitsubishi nicht. 

Tiefschwarz gehaltener Kühlergrill, einzelne Chromak­zente und weit heruntergezogene LED-Tagfahrlichter sorgen für unmittelbare Präsenz. Wo auch immer, beim Parken oder auf der Autobahn.

Keine Frage, der ASX fällt auf. An der Flanke wie auch am Heck gibt er dann seine Ver­wandtschaft mit dem Renault Captur zu erkennen. 
Lediglich der Mitsubishi-Schriftzug ändert das Erscheinungsbild und lässt einen zweimal hinschauen.
 

Innen wirkt er wesentlich konservativer. In unserem Testkandi­daten mit der höchsten Ausstattungs­variante „Top“ dominieren Bild­schirme und ausgesuchte Mate­rialien das Interieur. 

Neben dem großen Zentralbildschirm in der Mitte wird der Fahrer über ein ebenfalls großes digitales Cockpit über alles Wichtige informiert.

Im Innenraum ist alles vom Fahrerplatz aus gut erreichbar, wie etwa die Klimatisierungseinheit unterhalb des Monitors in der Mitte. 

In unserer Variante mit dem Multi-Mode genannten Automa­tikgetriebe ist der Fahrtrichtungs­schalter so angeordnet, dass der Raum darunter als Ablage beziehungsweise zum kabellosen Laden des Smartphones genutzt werden kann.

Für die Passagiere hinten steht im knapp über 4,2 Meter langen ASX entsprechend der Fahrzeuggröße ausreichend Platz bereit. 

Auch der Laderaum ist klassentypisch. Zwi­schen 348 und 1.458 Liter Volumen sind verfügbar, womit sich selbst größere Einkäufe problemlos bewältigen lassen.

Im ASX fehlt es an nichts: Bildschirme und ausgesuchte Materialien dominieren das Interieur. Man nimmt auf hervorragend gepolsterten Sitzen (bei uns in weichem Leder) Platz, die einen sehr guten Seitenhalt bieten.

Umfangreich in Serie bestückt ...

Vier Ausstattungspakete gibt es beim kompakten Japaner. Den Einstieg bildet die Variante „Dia­mant“. 
Die startet ab 21.990 Euro, ist bereits beachtlich umfangreich bestückt.

Darüber kommen die Varianten „Diamant Plus“, „Edition“ und „Diamant Top“. 

Mit letzterer, der höchsten Ausstattung, kam unser Testwa­gen. 

Ab 34.890 Euro sind hier etwa Notfalllenkassistent, Auspark- wie Ausstiegsassistent, 360-Grad-Kameranansicht, beheizbares Lenkrad und beheizbare Sitze vorn oder USB-C-Schnittstellen vorn wie hinten an Bord. 
Audioanlage von Har­man Kardon, Navigation via Goo­gle Maps oder Frontscheibenhei­zung ebenfalls. 
Das 10,25 Zoll große Tachodisplay ist vielfältig anpassbar, ermöglicht auf Wunsch auch die Vollkartendar­stellung.

Gut gefallen hat uns auch die Möglichkeit, den ASX zu personalisieren. 
So lässt sich beispielsweise der Blinkerklang in drei verschiedenen Lautstärken regeln. 
Lediglich die selbst auf der geringsten Stufe deutlich vernehmbare Lüftung trübte ein wenig das gute Gesamtbild.
Der Laderaum ist klassentypisch: Zwischen 348 und 1.458 Liter Volu­men sind verfügbar, womit sich auch größere Einkäufe problemlos bewältigen lassen.       Fotos: Isabel Ermisch

Moderne Antriebe ...

ASX-Käufer haben die Wahl aus drei verschiedenen Antrieben, wobei nur die Einstiegsmotorisie­rung auf eine elektrische Unter­stützung verzichtet. 
Hierbei handelt es sich um einen 1,2 Liter großen Dreizylinder, der dank Turboaufladung 115 PS bereitstellt. 
Er ist ausschließlich mit einem die Vorderräder ansteuernden manuellen Sechsganggetriebe gekoppelt.

Darüber gibt es einen Vierzylinder mit 1,3 Liter Hubraum, der im Mild­hybrid-Verbund 140 PS an die Vorderachse leitet. 
Das geschieht hier immer über eine Siebengang-Doppelkupplungsautomatik.
 
Stärkste Variante ist ein Vollhybrid. 
Hier schickt der 1,8 Liter große Vierzylinder (109 PS) im Verbund mit einem E-Motor (49 PS) insgesamt 158 PS an die Vorderrä­der. 
Das geschieht über ein so genanntes Multi-Mode-Getriebe, mit dem der Elektromotor in zwei und der Ben­ziner in vier Übersetzungen automatisch geschaltet wird.
 
 
Laut WLTP-Zyklus genehmigt sich der ASX je nach Antrieb zwischen 4,4 und 6,0 Liter auf 100 Kilometer (CO2: 99 bis 137 g/km).
Bei unserer Version mit Vollhybrid liegt der vergleichbare Wert bei 4,4 Liter (CO2: 100 g/km). 

Im realen Alltag kamen wir bei wenig zurückhaltender und überwiegender Fahrt in der Stadt auf 5,8 Liter. 
Auf Landstraßen waren es immer wieder auch deutlich weniger.

Ein nicht ganz unwichtiges Argument für den Japaner ist daneben der lange Wartungsinterwall von 30.000 Kilometern und die Werksgarantie von fünf Jahren beziehungsweise bis zu einer Laufleistung von 100.000 Kilometern.

  

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