Bei Kia wurde das Modellangebot in den vergangenen Jahren tüchtig in alle Richtungen erweitert. Auch 2026 ist kein Ende in Sicht, jeder Kundenwunsch soll erfüllt werden. Da ist der Bedarf ziemlich hoch, bei Verbrenner-Motoren ebenso wie rein elektrisch.
Schon die aktuelle Auswahl ist in der Tat enorm, reicht von kompakt für den Einsatz in der Stadt und im urbanen Bereich (im März kommt noch der vier Meter lange EV2 dazu) bis hin zum megagroßen SUV mit der Modellbezeichnung EV9.
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| ... im Hintergrund ist Barcelona und das Meer zu sehen ... Foto: Achim Stahn |
Ein cleverer Schachzug
Was für die Zielgruppe Familie bislang fehlte, war ein Großraum-Van, manche sagen Bus dazu. Den bietet Kia ab sofort als PV5 ab 38.290 Euro an.
Der PV5 kommt noch mit Hochdach und
längerem Radstand, zwei weitere Modelle wird es ebenfalls geben, den
5,27 Meter langen PV7 und später den noch größeren PV9.
Beide kommen dann auch als elektrische Camper-Vans. Wohl von den bekannten Namen der Reisemobil-Szene.
Nicht nur das, eine Nutzfahrzeug-Variante steht ebenfalls bereit. Die heißt PV5 Cargo, ist auch als Chassis Cab für spezielle Aufbauten im Programm. So haben Käufer die freie Wahl, was hinter der Fahrgastzelle auf die leere Stelle draufmontiert wird.
Dazu Thomas Djuren, einer der Geschäftsführer von Kia Deutschland:
„In den kommenden Jahren wird der rein elektrische Bedarf solcher Fahrzeuge stark zunehmen, besonders in den Städten. Wir arbeiten bereits mit allen wichtigen Umrüstern zusammen, können so mit dem Chassis Cab für verschiedene Branchen maßgeschneiderte Lösungen anbieten. Vom Kipper für Gartenbau und Müllentsorgung bis zum Kühlfahrzeug und Kasten für Paketdienste.“

Bietet viele Pluspunkte
Doch zurück zu der 4,7 Meter langen Variante PV5 für den Passagier-Transport.
Die will neben cooler Optik auch dank großem Radstand (drei Meter), viel Stauraum und tagestauglicher Reichweite Familien glücklich machen.
Mit guter Ausstattung und Schiebetüren auf beiden Seiten ebenfalls. Optional erhältlich ist für die Top-Versionen Plus und Elite eine Wärmepumpe zur Innenraumklimatisierung.
Der niedrige seitliche Einstieg ist ebenso komfortabel wie das XL-Volumen vom Laderaum. Umgeklappte Sitzlehnen im Fond machen aus 1.330 satte 3.615 Liter.
Erfreulich auch die vielen Ablagefächer. Los geht es mit dem Fünfsitzer, später folgen Siebensitzer, Taxi-Variante (sechs Plätze) und eine rollstuhlgerechte Version mit Rampe an der Seite.

Ordentlich dimensioniert
Es gibt ihn mit 122 PS (Batterie: 51,5 kWh) und 163 PS (71,2 kWh). Das Drehmoment beträgt jeweils 250 Nm, die Reichweite liegt laut vergleichbarem WLTP-Zyklus bei 295 bis 412 Kilometer.
Unter optimalen Bedingungen sind beide Akkus in 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent an Schnellladestationen gefüllt.
Der WLTP-Stromverbrauch kombiniert: 19,2 bzw. 19,3 kWh.
Das Basismodell beschleunigt eher gemächlich in 12,8 Sekunden auf 100, der stärkere Bruder packt es in 10,6. Das Höchsttempo wird leider jeweils auf 135 km/h begrenzt.
Auf unseren Testfahrten durch das bergige Hinterland von Barcelona zeigte sich der Wagen straff aber ordentlich komfortabel abgestimmt, wenngleich da schon Luft nach oben ist.
Erfreulich beim Rangieren war der relativ kleine Wendekreis von 11,0 Metern, tiefgaragentauglich ist er mit 1,9 Meter Höhe ebenfalls.

Die Bedienung der Funktionen im sehr aufgeräumt wirkenden Armaturenbrett warf keine Fragen auf, nach kurzer Eingewöhnung war alles unkompliziert zu verstehen. Ach ja, bis zu 1,5 Tonnen Anhängelast kann er auch ziehen.

Kias Elektro-Kleinbus PV5 ist Familienauto und Alleskönner zugleich.
Innen bietet der 4,70 Meter lange Wagen fünf großzügig dimensionierte Sitzplätze hinter denen ein megagroßes Ladeabteil wartet.
1.330 Liter sind es schon im Normalzustand bis zur Sitzoberkante.
Werden die Sitzlehnen der zweiten Sitzreihe umgeklappt, wächst das Volumen dachhoch auf 3.615 Liter. Damit ist der PV5 sogar fit für kleine Umzüge.

Die Ladeklappe steckt vorne in der Front.
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