Bei uns 14 Tage im Alltagstest: Lexus RX 450h+

Autohersteller, die in Deutschland mit einem Modell im Segment der SUV der oberen Mittelklasse antreten, sehen sich einer starken einheimischen Kon­kurrenz gegenüber. So hat es der RX von Lexus, dem Premium­ableger von Toyota, entsprechend schwer.  
    von Gerolf Ermisch (Fotos: Isabel Ermisch)


Weltweit verkauft er sich allerdings wie warme Semmeln. 
Der Erfolg kommt nicht ohne Grund, unserer Alltags-Test über volle zwei Wochen zeigte klar und deutlich, wieso das so ist.
 

Ein imposantes Format ...

Kräftig und doch elegant wirkt die fünfte Generation des RX. Die Front ist geprägt vom eigenwillig gestalteten Übergang des Kühlergrills zur Motorhaube. 
Es scheint, als wolle sich der Japaner dem Fahrtwind entgegenwerfen. 

Der entschlossen wirkende Auftritt wird von den Tagfahrlichtern weiter unterstrichen, durch den großen Kühlergrill mit seitlichen Lufteinlässen ebenfalls.

Auch die Flanke unterstreicht das kräftige Erschei­nungsbild. 

Durch eine schwarze Trennlinie ließen die Designer geschickt den Eindruck eines schwebenden Daches entstehen. 

Die geschwungene Chromleiste sorgt für eine Coupé-artige Silhouette.

Das elegante Äußere setzt sich im Innenraum fort. 
Der 2022 vorgestellte RX kommt mit einem Materialmix aus viel weichem Leder und fein anzuschauenden und anzufassenden Oberflächen. 

Alles macht einen grundsoliden und langlebigen Eindruck. Die Bedienung am Lenkrad lässt keine Fragen offen, genau wie die Knöpfe um den Gangwahlhebel. 

Gut gemacht: Das ordentlich dimensionierte Staufach in der Mittelkonsole lässt sich praktischerweise seitlich zu beiden Seiten öffnen.

Umfangreich ausgestattet

Entsprechend seiner Klasse, liegt das Preisniveau hoch. Los geht’s aktuell bei 73.850 Euro für den RX 350h. 

Unser Testwagen RX450h+ kostet mindestens 76.650 Euro, das Topmodell RX 500h startet bei 103.850 Euro.

Während Letztgenannter nur in einer einzigen Aus­stattungsvariante zu haben ist, hat man beim RX ansonsten die Wahl aus den Paketen „Comfort“, „Business“, „Executive“, „F Sport Design“ und „Luxury“.


Schon in der Basis bietet der Japaner eine umfangreiche Sicher­heits- und Komfortausstattung.
Zu der gehören aktiver Kollisionsvermeider, Totwinkel-Warner, aktiver Spur­halter oder beispielsweise ein Ausstiegsassistent, der das Öffnen der Türen verhindert, wenn sich rückseitig Fahrzeuge oder Fahrräder nähern.

Generell steht der RX auf 21 Zoll großen Alurädern, innen verwöhnt eine automatische Steu­erung der Klimatisierung inklusive des autonomen Einschaltens der Sitz- und Lenkradheizung. 

Neben volldigitalem Tacho ist der große Lexus immer mit einem 14 Zoll großen Zentralbildschirm bestückt. 

Darin sind Klima­tisierung sowie Einstellung der Unterhaltungs- und Fahrzeug­funktionen immer fix, so dass man sich nicht umständlich durch diverse Menüs klicken muss.

Bleibt noch zu erwähnen, dass der RX nicht nur den Fondpassa­gieren, sondern auch dem Gepäck viel Platz bietet. 
461 Liter können bei umgeklappter hinterer Sitzreihe zu 1.678 Liter erweitert werden. 

Drei Hybrid-Antriebe ...

Beim RX 350h übernehmen an der Vorderachse ein 2,5 Liter großer Vierzy­linder-Benziner und ein Elektromotor den Vortrieb, ein zusätzlicher E-Motor schickt seine Kraft an die Hinterach­se. 

Eine stufenlose CVT-Automatik dirigiert wie im 450h+ die Kraftübertragung, die mit bisweilen deutlich vernehmbarem Motorgeräusch einhergeht.

Unser Testwagen kam als 450h+ mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. 
Hier liegt die Systemleistung bei 292 PS, mit der er vom Stand weg in 6,5 Sekunden 100 km/h erreicht. 

Der 1,8 kWh großer Akku ermöglicht eine rein elektrische Reichweite in der Stadt bis zu 90 Kilometer. 

Mittels 6,6 kWh-Bordlader lässt er sich volladen, wobei es eher unwahrscheinlich ist, dass man die Bat­terie gänzlich leerfährt, denn der Bordcomputer nutzt den Verbren­ner bei nahezu leerem Akku zum Nachladen desselbigen. 
So sind die Elektromotoren auch bei wenig Energie im Stromspeicher immer für einen Zwischen­spurt nutzbar.

Allradlenkung gibt es im RX auch, sie bleibt allerdings dem Topmodell 500h vorbehalten. 
Dessen beeindruckende Gesamtleistung beträgt  371 PS, die Kraftübertragung übernimmt eine Sechsgang-Auto­matik.

 

 

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