Optischer Auftritt ist hier sehr hochwertig: der Renault Scénic E-Tech 220 zeigt seine Gene aus Frankreich auch mit Extravaganz

Mit vollelektrischem Antrieb und innovativen Technologien will die 4,47 Meter lange Neuauflage vom ehemals gefragten Kompakt-Van nun auch als schickes SUV-Coupé mit erfreulich viel Platz ebenfalls bei Familien punkten. 
    von Achim Stahn 

 

Großzügig dimensioniert ist daher das Ladevolumen, 545 Liter sind ein Topwert in dieser Klasse. 
Mit umgelegten Lehnen der Rückbank steigt der bei dachhoher Beladung auf 1.670 Liter. Nicht nur auf der Fahrt in die Ferien ist das sehr angenehm. 

Optisch kommt der Scénic sehr schick daher, er punktet vor allem von außen deutlich.    Foto: Edda Stahn

So wie die Reichweite. 
Die ist zwar im Alltag in aller Regel nur zweitrangig, denn wer fährt schon täglich 100 Kilometer zur Arbeit oder anderswohin und zurück. 
Diese Wege schafft jedes E-Mobil mit links. 

Doch in den Köpfen der Verbraucher schwirren die Werte der Benziner und Diesel, die mit vollem Tank oft zwei ganze Wochen auskommen. 
Damit weite Strecken schaffen. 


Ordentliche Reichweite 

So ist es auch bei diesem Stromer. Damit da erst keine negativen Gedanken aufkommen, gibt es die reichweitenstarke Variante 220 Long Range mit 218 PS (300 Nm). 

Sie kommt laut WLTP-Vergleichsnorm mit großer Batterie (87 kWh) bis zu 614 Kilometer weit. 

Das sind natürlich zusammen mit dem beachtlichen Raumangebot gute Voraussetzungen auch für lange Fahrten in den Urlaub und ins weiter entfernte Wochenende. 
Deutlich teurere ebenfalls, denn diese Variante startet bei 48.000 Euro. 
Ab 40.500 Euro geht es dagegen mit etwas weniger Kraft (170 PS), kleinerer Batterie (60 kWh) und weniger Reichweite (424 km) los. 
Wir fuhren die stärkere Variante als Ausstattung Esprit Alpine, aufgewertet mit diversen sportiven Extras. Die startet ab 50.200 Euro.
 
Die jeweilige Batterie lässt sich mit einer breiten Spanne von Ladeleistungen und Stromstärken füllen. 

Möglichst hohe Ladeeffizienz ist ein weiterer Pluspunkt. 
Da kommt die Vorkonditionierung der Batterie ins Spiel. 
Die wird automatisch eingeleitet, sobald sich der Renault einem zuvor ausgewählten Ladepunkt nähert und die Route über das integrierte Google Maps geplant wurde. 
Bei der Ankunft hat die Batterie so die ideale Temperatur von +25 Grad. 
Das reduziert die Ladezeiten deutlich.
 
Der Stromverbrauch unserer Variante liegt laut WLTP-Zyklus im Mittel bei 17,1 kWh, in der Stadt sind es deutlich weniger, bei eisigen Temperaturen deutlich mehr. 
Bei Letzteren notierten wir auf Landstraßen regelmäßig zwischen 21,3 und 24,7 kWh.

Gute Ausstattung 

Zu den vielen Seriendetails im „Esprit Alpine“ gehören zum Beispiel:
Aluräder (20 Zoll), Adaptive Voll-LED Scheinwerfer mit Kurvenlicht, Schaltwippen am Lenkrad zur Steuerung der Rekuperation (One-Pedal Modus), Einparkhilfe (vorn, hinten, seitlich), elektrische Heckklappe und Sitze vorn (beheizt, Massage-Funktion), Wärmepumpe oder Ladebox für ein Smartphone. 

Eines der optionalen Highlights ist das Solarbay Panorama-Glasdach (+ 1.600 Euro) mit änderbarer Transparenz, das Google basierte Infotainmentsystem (hier Serie) ebenfalls. 









Ladebox für ein Smartphone: sie ist leider umständlich konstruiert, daher nur schlecht zu nutzen. 
So wie die Gurtschlösser.




Hervorragend gelöst wurde das Abschalten diverser Piep-Warngeräusche durch einen doppelten Druck auf eine beleuchtete Taste links im Armaturenbrett.





 

  

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