Nix wie weg, aber womit: diese Frage lässt sich mit einem Miet-Reisemobil hervorragend lösen

Der Urlaub im Camper ver­mittelt ein Gefühl der Freiheit, die man in einem Hotel nicht erfahren kann. Diesen Vorteil kennen Camping-Neulinge na­türlich nur vom Hörensagen. Doch mobilen Urlaub hautnah selbst zu erfahren, das geht ein­­facher, als man denkt. 
     von Gerolf Ermisch 

 

Des Rätsels Lösung ist die Miete. Hier kann man sich ohne große Verpflichtungen in das „Aben­­teuer“ auf vier Rädern stür­zen. Für die unbeschwerte Tour geben wir hier zusammen mit Cam­ping­profi Florian Herzog Tipps.

Früh buchen lohnt sich ...

„Das Angebot an Mietmobilen ist in den vergangenen Jahren ent­sprechend der Nachfrage kon­ti­nuierlich gewachsen“, er­läutert Herzog. 

„Hat man feste Urlaubs­zeiten, etwa wenn die Kinder Schulferien haben, dann so früh wie möglich buchen. Nur so hat man die Wahl und findet mit Sicherheit das passende Reise­mobil. Um auf Nummer Sicher zu gehen, kommt man am besten bei einem erfahrenen Verleiher vorbei, schaut sich an, welche Fahr­zeuge verfügbar sind. Wir machen das schon lange, bera­ten natürlich auch, welches Mo­dell sich am besten eignet. Denn gerade Anfänger bedenken die ein oder andere Sache aufgrund feh­lender Erfahrung nicht.“

Anders sieht es aus, wenn man zeitlich und vielleicht auch in Sachen Camper-Modell flexibel ist oder beispielsweise in der Ne­bensaison buchen möchte.

Immer genügend Zeit einplanen

Generell gilt: Man sollte eini­ge Tage mehr einplanen, als man im Urlaubsgebiet wirklich be­nötigt. Am Tag der Abholung des rollenden Gefährts ist erst ein­mal das sich vertraut machen so­wie das Einpacken aller nötigen Sachen angesagt. Auch sollte die erste Etappe nicht zu lang aus­fallen.

„Das Fahren mit einem grö­ßeren Wohnmobil braucht ein wenig Eingewöhnungszeit, auch wenn sich die modernen Camper oft wie Pkw fahren“, so Herzog. 

Auf dem Weg zurück klappt das dann zumeist wie am Schnür­chen, aber auch hier benötigt man am Ende einen Tag fürs Aus­la­den, Reinigung und Rückgabe. 

Wer also voraus­schauend plant und genügend Luft lässt, muss am Ende nicht hasten. Schließt damit seinen relaxten Urlaub auch genauso ab.

Die richtige Fahrerlaubnis

Wer einen relativ neuen Füh­rerschein der Klasse B hat, sollte vor der Anmietung einen Blick auf das Fahrzeuggewicht wer­fen. 

Das Limit bei der Wohnmo­bil­miete liegt hier bei 3,5 Ton­nen, Inhaber älterer Führerscheine dürfen beispielsweise auch Cam­per der 5-Tonnen-Klasse fahren.

Die Kostenseite ...

Mit einem Euro-Betrag in welcher Höhe muss man bei der Miete eigent­lich rechnen? „Das ist entschei­dend von der Saison und der Fahrzeugklasse abhängig“, er­klärt Florian Herzog. 

Über den Daumen gepeilt kann man mit Tagespreisen von um die hundert Euro rechnen. 
Entscheidend ist die Größe des Campers, oder ob beispielsweise eine komplette Campingaus­stat­tung mit Tisch und Stühlen an Bord sein soll. 

Auch die Ver­sicherung ist ein Thema, sicher ist sicher. 
Dazu kommt noch die Kaution für den Fall der Fälle.
 
Etliche Anbieter berech­nen zusätzlich Kilometer­pau­schalen, die über die vereinbarte Grenze hinausgehen. 

„Nicht bei uns“, sagt Florian Herzog. 
„Unsere Fahrzeuge werden ohne Kilome­ter­begrenzung vermietet. Unsere Flot­te besteht nur aus aktuellen Mo­dellen mit TV und Sat-An­la­gen. Oft sind auch Na­vis und Rück­fahrkameras mit an Bord“.

Große Auswahl an Dethleffs Modellen 

Wer mehr wissen möchte, wird rund um die Uhr im Netz fündig (www.campingherzog.de). 

Auf der imposanten Aus­stel­lungs­fläche im Schmaligweg in Göttingen-Holtensen kann man sich die verschiedenen Mietmo­bile der Marke Dethleffs auch direkt selbst an­schau­en.

Einweisung einplanen ...

Ist dann endlich der große Tag gekommen, kann es direkt los­gehen. Oder doch noch nicht? Etwas Zeit für die Einweisung sollte man sich in jedem Fall nehmen. 

Florian Herzog: „Wir erklären die Mietmobile genau. Oft lassen sich so während der Einweisung aufkommende Fra­gen gleich be­antworten. Falls noch welche während der Miete auftauchen, sind wir zur Klärung natürlich jederzeit telefonisch er­reichbar.“ 




Tipps zur Blog-Nutzung

Alles rund um unsere Mobilität: Autos, Bikes, Räder, Reisen mit zwei und vier Rädern,  
Nutzfahrzeuge, Insider-Tipps, Motorsport, Verkehrsrecht und vieles mehr.
 
Zur Startseite dieses Blogs geht es hier:
https://mobilitaet-heute.blogspot.com 

 
Einfache Themensuche 
1. oben im Blog mit der Lupe
(Suchwort eingeben, alles dazu wird gezeigt)
2. Kästen am Textende anklicken


Interessantes senden an 
achim.stahn@interpress-ipr.de

want to know more 

press buttons below or:

https://mobilitaet-heute.blogspot.com


Kommentare