Der Urlaub im Camper vermittelt ein Gefühl der Freiheit, die man in einem Hotel nicht erfahren kann. Diesen Vorteil kennen Camping-Neulinge natürlich nur vom Hörensagen. Doch mobilen Urlaub hautnah selbst zu erfahren, das geht einfacher, als man denkt.
Des Rätsels Lösung ist die Miete. Hier kann man sich ohne große Verpflichtungen in das „Abenteuer“ auf vier Rädern stürzen. Für die unbeschwerte Tour geben wir hier zusammen mit Campingprofi Florian Herzog Tipps.
Früh buchen lohnt sich ...
„Das Angebot an Mietmobilen ist in den vergangenen Jahren entsprechend der Nachfrage kontinuierlich gewachsen“, erläutert Herzog.
„Hat man feste Urlaubszeiten, etwa wenn die Kinder Schulferien haben, dann so früh wie möglich buchen. Nur so hat man die Wahl und findet mit Sicherheit das passende Reisemobil. Um auf Nummer Sicher zu gehen, kommt man am besten bei einem erfahrenen Verleiher vorbei, schaut sich an, welche Fahrzeuge verfügbar sind. Wir machen das schon lange, beraten natürlich auch, welches Modell sich am besten eignet. Denn gerade Anfänger bedenken die ein oder andere Sache aufgrund fehlender Erfahrung nicht.“
Anders sieht es aus, wenn man zeitlich und vielleicht auch in Sachen Camper-Modell flexibel ist oder beispielsweise in der Nebensaison buchen möchte.

Immer genügend Zeit einplanen
Generell gilt: Man sollte einige Tage mehr einplanen, als man im Urlaubsgebiet wirklich benötigt. Am Tag der Abholung des rollenden Gefährts ist erst einmal das sich vertraut machen sowie das Einpacken aller nötigen Sachen angesagt. Auch sollte die erste Etappe nicht zu lang ausfallen.
„Das Fahren mit einem größeren Wohnmobil braucht ein wenig Eingewöhnungszeit, auch wenn sich die modernen Camper oft wie Pkw fahren“, so Herzog.
Auf dem Weg zurück klappt das dann zumeist wie am Schnürchen, aber auch hier benötigt man am Ende einen Tag fürs Ausladen, Reinigung und Rückgabe.
Wer also vorausschauend plant und genügend Luft lässt, muss am Ende nicht hasten. Schließt damit seinen relaxten Urlaub auch genauso ab.
Die richtige Fahrerlaubnis
Wer einen relativ neuen Führerschein der Klasse B hat, sollte vor der Anmietung einen Blick auf das Fahrzeuggewicht werfen.
Das Limit bei der Wohnmobilmiete liegt hier bei 3,5 Tonnen, Inhaber älterer Führerscheine dürfen beispielsweise auch Camper der 5-Tonnen-Klasse fahren.

Die Kostenseite ...
Mit einem Euro-Betrag in welcher Höhe muss man bei der Miete eigentlich rechnen? „Das ist entscheidend von der Saison und der Fahrzeugklasse abhängig“, erklärt Florian Herzog.
Über den Daumen gepeilt kann man mit Tagespreisen von um die hundert Euro rechnen.
Entscheidend ist die Größe des Campers, oder ob beispielsweise eine komplette Campingausstattung mit Tisch und Stühlen an Bord sein soll.
Auch die Versicherung ist ein Thema, sicher ist sicher.
Dazu kommt noch die Kaution für den Fall der Fälle.
Etliche Anbieter berechnen zusätzlich Kilometerpauschalen, die über die vereinbarte Grenze hinausgehen.
„Nicht bei uns“, sagt Florian Herzog.
„Unsere Fahrzeuge werden ohne Kilometerbegrenzung vermietet. Unsere Flotte besteht nur aus aktuellen Modellen mit TV und Sat-Anlagen. Oft sind auch Navis und Rückfahrkameras mit an Bord“.
Große Auswahl an Dethleffs Modellen
Wer mehr wissen möchte, wird rund um die Uhr im Netz fündig (www.campingherzog.de).
Auf der imposanten Ausstellungsfläche im Schmaligweg in Göttingen-Holtensen kann man sich die verschiedenen Mietmobile der Marke Dethleffs auch direkt selbst anschauen.

Einweisung einplanen ...
Ist dann endlich der große Tag gekommen, kann es direkt losgehen. Oder doch noch nicht? Etwas Zeit für die Einweisung sollte man sich in jedem Fall nehmen.
Florian Herzog: „Wir erklären die Mietmobile genau. Oft lassen sich so während der Einweisung aufkommende Fragen gleich beantworten. Falls noch welche während der Miete auftauchen, sind wir zur Klärung natürlich jederzeit telefonisch erreichbar.“
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