Na, es geht doch: Audi spendiert seinen Modellen Q5 und A6 einen neuen V6-Diesel

Audi erweitert das Motor-Programm beider Modelle um einen Dreiliter-V6-Diesel mit 299 PS und 580 Nm Drehmoment. Erstmals wird hier die so genannte MHEV plus-Technologie eingesetzt, die bis zu 24 PS zusätzlich liefert. 

 

Das Zusammenspiel der eingebauten elektrifizierter Komponenten soll für mehr Fahrspaß und hocheffizientes Fahren sorgen. 
Der V6 TDI quattro ist ab sofort für beide Modelle bestellbar.

Mit der MHEV plus-Technologie bietet Audi eine Teilelektrifizierung, die einerseits Performance und Fahrerlebnis steigert, andererseits CO2‑Emissionen und Verbrauch verringert. 
Die Basis dafür bilden Riemenstartergenerator, Triebstranggenerator und Lithium-Eisenphosphat-Batterie. 

  
Riemenstartergenerator
Seine wesentliche Aufgabe besteht darin, den Motor zu starten und elektrische Energie für die Batterie zu liefern. 
 
Triebstranggenerator 
Er ermöglicht elektrische Fahranteile quer durch den Alltag.
Im langsamen Stadtverkehr, beim Einparken und Rangieren oder im schwimmenden Verkehr auf Landstraßen geht es rein elektrisch voran. 
Darüber hinaus unterstützt er beim Anfahren und Überholen mit zusätzlicher Kraft (bis 24 PS und 230 Nm). 
Beim Verzögern speist er bis zu 25 kW Energie in die separate Batterie zurück.
 

Durch die Interaktion von elektrisch angetriebenem Verdichter und Triebstranggenerator baut sich der maximale Ladedruck von 3,6 bar fast eine Sekunde schneller auf. Das sorgt für ein spürbar gesteigertes und turbolochfreies Anfahrerlebnis. 
Das Anfahren entspricht nahezu dem eines elektrischen Antriebs mit ähnlicher Leistung.
 
Die Grafik oben vergleicht die Beschleunigung zwischen dem neuen Audi Q5 V6 TDI mit MHEV plus EAV und dem Vorgänger mit MHEV. 
Nach 2,5 Sekunden zeigt das neue Modell einen deutlichen Vorsprung auf der Fahrbahn. 
  
Umweltfreundlicher Diesel
Der neue V6 TDI ist für die Betankung mit dem so
genannten HVO-Kraftstoff freigegeben.

Für die Herstellung von HVO werden Rest- und Abfallstoffe verwendet, etwa Altspeiseöl aus der Lebensmittelindustrie oder Rückstände aus der Landwirtschaft. 
Unter Einbindung von Wasserstoff (Hydrierung) erfolgt die Umwandlung der Öle in kettenförmige Kohlenwasserstoffe. Damit werden die Pflanzenöle in ihren Eigenschaften für den Einsatz in Dieselmotoren angepasst. 

Sie können herkömmlichem Diesel beigemischt werden und so fossile Anteile ersetzen, sind auch zu 100 Prozent in Dieselautos zu nutzen.

 

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