Grundehrliches Fahrzeug im Alltag: der Subaru Crosstrek punktete in unserem Alltagstest als praktischer Begleiter für alle mit Offroadbedarf

Die 1953 in Japan gegründete Marke Subaru hat sich zum weltweit größten Hersteller von allradangetriebenen Personenwagen entwickelt. Von den bisher rund 24 Millionen gebauten Fahrzeugen haben über 21 Millionen Allrad. Typisch Subaru, treibt auch den optisch robust auftretenden Crosstrek ein Boxermotor an. 
    von Achim Stahn

 

Der Subaru Crosstrek tut nicht nur so, mit seinem leistungsfähigen Allradantrieb und viel Bodenfreiheit (22 cm) ist er fit für Offroad-Fahrten, Schneetage – wie bei unserem Test – sowieso.

Fotos: Edda Stahn

Die Motorisierung

Ein Diesel wird nicht angeboten, hier bringt es der von einem kleinen Elektromotor unterstützte Vierzylinder-Benziner mit zwei Liter Hubraum auf 136 PS. Klingt nicht gerade viel, ist jedoch im Alltag ausreichend. 
E-Hilfe senkt den Verbrauch, optimiert das Ansprechverhalten bei stärkerem Druck auf das Gaspedal. Laut Werk erreicht der 4,5 Meter lange Wagen 100 km/h in 10,8 Sekunden, das Höchsttempo liegt bei fast 200 km/h.

In unserem Alltagstest konnten wir diese Werte bestätigen, das vorhandene Leistungsvermögen zeigte sich völlig ausreichend. Egal, ob Ampelstart, Überholen auf der Landstraße oder Autobahn, man fühlte sich nie untermotorisiert. 

Laut vergleichbarem WLTP-Zyklus liegt der Verbrauch im Mittel bei 7,7 Liter (CO2: 174 g/km), wir notierten am Ende 9,2 Liter, kamen immer wieder auch mit deutlich weniger aus. 
Kurze Strecken rollte er regelmäßig rein elektrisch. 
 

Hervorragend vorbereitet

Mit gut gewählter Fahrwerksabstimmung lag der Wagen selbst bei schnellerer Gangart sicher in der Spur, durchdrehende Räder gab es dank Allrad nicht, die Lenkung war ausreichend feinfühlig, gab gute Rückmeldungen. 

Durch 2,67 Meter Radstand zeigte sich das Platzangebot innen in ordentlichem Format. Auf den Fondsitzen geht es für eher langbeinige Passagiere auf weiten Strecken beengter zu, ansonsten gibt es auch hier genügend Platz. 
Wie im Gepäckabteil. Es schluckt schon im Normalzustand 315 Liter, lässt sich einfach auf bis zu 1.314 Liter erweitern. 
Das Be- und Entladen vereinfacht die große Heckklappe. 
 

Die Ausstattung

Schon das Einstiegsmodell „Trend’ (ab 34.790 Euro) ist mit Alufelgen, 2-Zonen Klimaautomatik oder Einparkhilfe hinten und fünf Jahre Garantie recht gut bestückt. 
 
In unserer Topversion „Platinum“ (ab 40.500 Euro) fehlt so gut wie nichts. Auch elektrisch verstellbare Ledersitze (Lendenwirbelstütze für Fahrer), Ladeschale für das Smartphone, Navigationssystem, elektrisches Glasschiebedach oder LED-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht gehören dazu.

Im Vergleich zu anderen wirkt das Interieur hier eher gediegen, doch nicht unmodern. Die getroffene Wahl ermöglicht alles einfach und verwechslungsfrei zu bedienen, teils mit großen Schaltern. Gilt auch für den hochformatigen Infotainment-Touchscreen (11,6 Zoll), bestens integriert mittig im Armaturenbrett. 

Bei der Materialauswahl ist der Eindruck okay, in der Top-Ausstattung kommt Premium-Ambiente mit ins Spiel. Nicht gefallen haben uns allerdings die viel zu kleinen Ablagen in den Türen. 

Sicher ist eben sicher 

Das Thema Sicherheit ist neben dem Komfort ein wichtiger Faktor beim Autokauf. Daher haben die Bewertungen beim Euro NCAP Crashtest einen hohen Stellenwert. 
Der Crosstrek bekam dort die Bestnote, sie würdigt das hohe Niveau beim Schutz der Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer.
 
Um die Sicherheit der Passagiere kümmern sich neun Airbags, darunter jeweils einer zwischen den Vordersitzen und am Fahrer-Knie. 
Auch für die Unfallvermeidungshelfer inklusive kamerabasiertem „Eyesight-System“ gab es maximale Punkte. Kindersitze und andere Rückhaltesysteme sind schnell zu installieren. Zudem verhindert die Rücksitz-Erinnerung, dass beim Aussteigen unbeabsichtigt Kinder zurückgelassen werden.
 
Wichtig für viele ist die Zuverlässigkeit, auch hier kann Subaru punkten. 
Nicht nur bei Förstern, Landschaftsgärtnern und Landwirten, die gerne mal viel zuladen oder hinten etwas dranhängen – bis 1,5 Tonnen sind möglich.
 

 

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