Weltpremiere bei Dacia: das geräumige SUV Duster kommt bald als Variante hybrid-G 150 4x4

Die neue Motorisierung startet im Frühjahr 2026 in Deutschland. Wir konnten sie bereits in anspruchsvoller Wüstenumgebung in Marokko nahe Marrakesch erfahren. Die gleiche Motorisierung wird zeitgleich im größeren Bigster eingeführt. Damit legt Dacia die Messlatte beim Thema fortschrittlichste und komplexeste Antriebe sehr hoch. Das hätte noch vor wenigen Monaten keiner der Marke zugetraut.
      von Achim Stahn


Im Juni 2005 rollte der erste Dacia ganz offiziell zu den deutschen Händlern. Der Beginn einer unvergleichbaren, einzigartigen Erfolgsgeschichte. 

Auch heute, 20 Jahre später, ist diese noch immer nicht zu Ende. Ganz im Gegenteil, die Zukunftsaussichten sind rosig wie bei keinem anderen Automobilhersteller weltweit.

Warum ist schnell erklärt: die angebotenen Modelle sind jeweils die Preis-Leistungs-Champions ihrer Klassen. 

Nicht ohne Grund, denn statt viel PS und ellenlanger Ausstattungsdetails will Dacia die individuelle Mobilität (also mehr Freiheit im Alltag und darüber hinaus) bezahlbar für möglichst viele machen. Dabei werden natürlich wichtige Komfort- und Sicherheitsdetails nicht ausgelassen.
 
Foto: Achim Stahn
 

LPG ist ein wichtiger Pluspunkt

Das gilt ebenfalls für das Thema Motorisierung: umweltfreundliche Konzepte sollten bezahlbar sein. Antriebe mit Autogas, auch bekannt als Flüssiggas und LPG (Liquified Petroleum Gas), sind eine hervorragende Möglichkeit um Geld zu sparen und die Umwelt weniger zu belasten.
Damit der Motor mit Benzin und Gas angetrieben werden kann, sind separate Tanks (je 50 Liter) an Bord.

Der alternative Kraftstoff LPG ist deutlich günstiger als Diesel und Benzin, hat bei Dacia einen hohen Stellenwert. Europaweit sind es 70 Prozent der Verkäufe, dahinter verstecken sich über eine Million solcher Fahrzeuge. 

Alle Benzin-Modelle der Marke sind mit dieser bivalenten Option zu haben. 
Eine hervorragende Alternative um CO2-Emissionen auf kostengünstige Weise zu verringern.
 

So etwas gab es bisher noch nicht

Auch der nagelneue Dacia Duster hybrid-G 150 4x4 rollt so vom Band. 
Zu moderaten Preisen ab 27.490 Euro. 

Typisch für einen Vollhybrid wird der Vierzylinder-Benziner von einem Elektromotor an der Vorderachse unterstützt. In diesem Fall verwandelt die zusätzlich elektrisch angetriebene Hinterachse (E-Motor mit 31 PS, 48V-Technologie) das 4,34 Meter lange SUV auf Knopfdruck zum Permanent-Allradler. 

Dank innovativem 2-Gang-Getriebe am hinteren E-Motor wird der Duster zum erstklassigen Kletterer. Denn der erste Gang ist sehr kurz übersetzt und das hohe Drehmoment liegt sofort an.  

Eine vergleichbare Kombination hat aktuell keine andere Automarke im Programm. 

Die Systemleistung von 154 PS und 230 Nm überträgt ein Doppelkupplungsgetriebe. Die sechs Gänge können auf Wunsch manuell über Schaltwippen am Lenkrad gewechselt werden. 

Der Wagen spurtet in 10,2 Sekunden auf 100, mehr als 180 km/h geht hier jedoch nicht.

1,5 Tonnen ziehen kann er ebenfalls. 
„Unter allen Bedingungen, auch vollbeladen an starken Steigungen nach einem Stopp und abseits befestigter Wege“, erzählt uns Chefingenieur Gérald Peters

Der Vater des neuen Allradsystems hat das selbst über etliche tausend Kilometer auf allen möglichen Strecken bis zur Perfektion getestet, wurde nach der Fertigstellung nie enttäuscht. 
 
Bis 21,7 Zentimeter Bodenfreiheit und ein Anfahrwinkel von mehr als 30 Grad sind weitere Pluspunkte wenn es mal auf Strecken abseits befestigter Wege gehen soll. 

Kein Wunder, dass der Allrad-Dacia auf unserer mehrstündigen Tour über knapp 100 Kilometer zumeist unbefestigte und steinübersähte Buckelpisten in den Ausläufern des Atlas-Hochgebirges alles sehr entspannt meisterte. 

Auch etliche steile Auf- und Abfahrten und so manche tückische Vertiefung mit einem hochgestellten Rad. 

Insgesamt wurden bisher rund 2,8 Millionen Duster seit 2010 zugelassen, 25 Prozent davon mit Allradantrieb. 

Der E-Motor mit 48V-Technologie am Heck ist so leistungsstark, dass er das Fahrzeug rein elektrisch antreiben kann. In der Stadt sind so bis zu 60 Prozent der Fahrzeit möglich. 

Enorm ist auch die Reichweite zwischen zwei Tankstopps. 
Benzin und Flüssiggas ermöglichen zusammen bei verhaltener Fahrweise bis zu 1.500 Kilometer.

Der vergleichbare WLTP-Verbrauch wird mit 6,0 Liter Benzin oder 7,3 Liter LPG angegeben. 
 
Als positiv ist die Verarbeitungsqualität im Innenraum ebenso zu bewerten wie die erstaunlich komfortablen Sitze vorne und Anzeigen zur Hybrid-/Allradtechnik.   Foto: Sébastien Couy

Pluspunkte vom neuen Allradsystem

Mit dem auf der Hinterachse montierten Elektromotor bieten sich eine Reihe von Vorteilen: 
- zwei Übersetzungsverhältnisse zur Optimierung der Fahrbedingungen im 4x4-Modus bis 140 km/h 
- abschaltbare Hinterachse für weniger Reibung und damit geringeren Verbrauch  
- sofort verfügbares Drehmoment bei Verlust der Bodenhaftung 
- verbesserte Fahrbarkeit auf und abseits der Straße.

Je nach Fahrsituation lässt sich eine von sechs Fahrmodi auswählen: 
Auto: hier wechselt der Wagen automatisch zwischen Front- und Allradantrieb
Eco: für maximale Einsparungen, Umschaltung auf Allrad bei Verlust der Bodenhaftung 
Snow: für sichereres Fahren im 4x4-Modus auf rutschigem Untergrund
Mud/Sand: vollzeitoptimierter 4x4-Modus für losen Untergrund 
Lock: für Fahren im unebenen Gelände bei niedrigem Tempo 
Hill Descent Control: zur Steuerung der Lenkung und Stabilisierung vom Fahrzeugtempo bei Bergabfahrten zwischen 3 und 30 km/h 

Im Vergleich zum bisherigen mechanischen Allradantrieb sorgt das neue System trotz Mehrgewicht (94 kg) für erhebliche Verbesserungen auch bei den Verbrauchs- und Emissionswerten: statt 137 sind es nun 117 g/km CO2-Ausstoß.

Die Fahrzeuge stehen hier am Morgen bereit für die mehrstündige Tour durch teils sehr schwierig zu befahrene Wüstenregionen mit teils steilen Auf- und Abfahrten.


































Vor den Testfahrten erklärten uns Experten die Technik des Allradlers genau.




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