von Achim Stahn
Im Juni 2005 rollte der erste Dacia ganz offiziell zu den deutschen Händlern. Der Beginn einer unvergleichbaren, einzigartigen Erfolgsgeschichte.
Auch heute, 20 Jahre später, ist diese noch immer nicht zu Ende. Ganz im Gegenteil, die Zukunftsaussichten sind rosig wie bei keinem anderen Automobilhersteller weltweit.
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| Foto: Achim Stahn |
LPG ist ein wichtiger Pluspunkt
Das gilt ebenfalls für das Thema Motorisierung: umweltfreundliche Konzepte sollten bezahlbar sein. Antriebe mit Autogas, auch bekannt als Flüssiggas und LPG (Liquified Petroleum Gas), sind eine hervorragende Möglichkeit um Geld zu sparen und die Umwelt weniger zu belasten.
Damit der Motor mit Benzin und Gas angetrieben werden kann, sind separate Tanks (je 50 Liter) an Bord.
So etwas gab es bisher noch nicht
Typisch für einen Vollhybrid wird der Vierzylinder-Benziner von einem Elektromotor an der Vorderachse unterstützt. In diesem Fall verwandelt die zusätzlich elektrisch angetriebene Hinterachse (E-Motor mit 31 PS, 48V-Technologie) das 4,34 Meter lange SUV auf Knopfdruck zum Permanent-Allradler.
Die Systemleistung von 154 PS und 230 Nm überträgt ein Doppelkupplungsgetriebe. Die sechs Gänge können auf Wunsch manuell über Schaltwippen am Lenkrad gewechselt werden.
Der Wagen spurtet in 10,2 Sekunden auf 100, mehr als 180 km/h geht hier jedoch nicht.
Insgesamt wurden bisher rund 2,8 Millionen Duster seit 2010 zugelassen, 25 Prozent davon mit Allradantrieb.
Der E-Motor mit 48V-Technologie am Heck ist so leistungsstark, dass er das Fahrzeug rein elektrisch antreiben kann. In der Stadt sind so bis zu 60 Prozent der Fahrzeit möglich.
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| Als positiv ist die Verarbeitungsqualität im Innenraum ebenso zu bewerten wie die erstaunlich komfortablen Sitze vorne und Anzeigen zur Hybrid-/Allradtechnik. Foto: Sébastien Couy |
Pluspunkte vom neuen Allradsystem
Mit dem auf der Hinterachse montierten Elektromotor bieten sich eine Reihe von Vorteilen:
- zwei Übersetzungsverhältnisse zur Optimierung der Fahrbedingungen im 4x4-Modus bis 140 km/h
- abschaltbare Hinterachse für weniger Reibung und damit geringeren Verbrauch
- sofort verfügbares Drehmoment bei Verlust der Bodenhaftung
- verbesserte Fahrbarkeit auf und abseits der Straße.
Je nach Fahrsituation lässt sich eine von sechs Fahrmodi auswählen:
Auto: hier wechselt der Wagen automatisch zwischen Front- und Allradantrieb
Eco: für maximale Einsparungen, Umschaltung auf Allrad bei Verlust der Bodenhaftung
Snow: für sichereres Fahren im 4x4-Modus auf rutschigem Untergrund
Mud/Sand: vollzeitoptimierter 4x4-Modus für losen Untergrund
Lock: für Fahren im unebenen Gelände bei niedrigem Tempo
Hill Descent Control: zur Steuerung der Lenkung und Stabilisierung vom Fahrzeugtempo bei Bergabfahrten zwischen 3 und 30 km/h
Im Vergleich zum bisherigen mechanischen Allradantrieb sorgt das neue System trotz Mehrgewicht (94 kg) für erhebliche Verbesserungen auch bei den Verbrauchs- und Emissionswerten: statt 137 sind es nun 117 g/km CO2-Ausstoß.
Die Fahrzeuge stehen hier am Morgen bereit für die mehrstündige Tour durch teils sehr schwierig zu befahrene Wüstenregionen mit teils steilen Auf- und Abfahrten.
Vor den Testfahrten erklärten uns Experten die Technik des Allradlers genau.
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