Technik und Fahrspaß auf höchstem Niveau: die Kraft der zwei Herzen macht den Porsche Panamera E-Hybrid topfit

Wer viel fährt, dabei Sportlichkeit wünscht und nicht auf das Geld achten muss, dem passt der Panamera (ab 116.400 Euro) ins Beuteschema. Da es seit der von uns gefahrenen 3. Generation keinen Diesel mehr gibt (der war dort lange ein Bestseller!), bietet sich Vielfahrern die Variante Plug-in-Hybrid an. Sie heißt hier E-Hybrid, los geht es ab imposanten 130.400 Euro.
    von Gerolf Ermisch   (Fotos: Isabel Ermisch)
 
Diese fuhren wir knapp zwei Wochen quer durch den ganz normalen Alltag, ließen dabei auch längere und richtig schnelle Strecken über Autobahnen nicht aus.
 
Komfortable Reiselimousine im Sportlook: Sie verwöhnt mit hervorragend schluckender Luftfederung, das Rangieren macht die Hinterachslenkung sehr einfach.    

Imposante Erscheinung

Ebenso imposant im Vergleich zum Preis ist auch das Erscheinungsbild rundum. 
Wie bei Familienmitgliedern üblich, ist auch der etwas über fünf Meter lange Panamera sofort als Porsche zu erkennen. 
Dennoch bewahrt der Größte im Bunde einen Grad an Eigenständigkeit, die ihn abgrenzt. 

Neben den steil stehen­den LED-Tagfahrleuchten identifiziert man ihn an der imposanten, breit bauenden und zugleich flachen Front. Unterstrichen wird der Auftritt vom durchgehenden LED-Streifen am Heck. 

Auch innen besteht keine Verwechslungsgefahr mit Modellen anderer Hersteller. Das elegant gestaltete Cockpit hat eine relativ geringe Anzahl an Knöpfen. 
 
Allerdings entschieden sich die Designer dazu, die Bedienung des Audiosystems sowie der Klimaanlage in den wichtigsten Einstellbereichen mittels physischer Taster beizubehalten. 
Eine gute Wahl, wie wir immer wieder feststellen konnten.

Umfangreich bestückt

Die Liste der Serien-Ausstattung in unserem Einstiegsmodell (ab 130.400 Euro) ist lang. Zu den Komfortdetails zählen etwa elektrisch verstellbare Sitze vorn, Heimleuchtautomatik, elektrische Heckklappe, 2-Zonen-Klimaautomatik, stufenlos feststellende Türen, adaptive Luftfederung, Einparkassistent, USB-C-Anschlüsse auch für die Fond-Passagiere oder gekühlte Ladeschale für das Smartphone.

In dem Bereich Sicherheit und Technik ist der E-Hybrid ebenfalls gut bestückt. Türen, Dach, Seitenteile, vordere Kotflügel, Heckklappe und Motorhaube der verzinkten Karosse sind aus Alu. Bei einer Kollision wird die Fronthaube aktiv angehoben um Verletzungen von Menschen zu minimieren. 

 
Die Stoppuhr mittig im Armaturenbrett erinnert an den Rennsport-Ursprung von Porsche. 
Der Beifahrer hat einen eigenen Bildschirm, dieser ist jedoch für den Wagenlenker praktisch unsichtbar.



Unser Testwagen kam darüber hinaus mit umfangreicher Mehrausstattung für knapp 50.000 Euro. Hierzu zählt unter anderem das Porsche Active Ride System und eine mitlenkende Hinterachse. 
Bei Ersterem überwacht eine Steuereinheit die Stellung der Dämpfer via 13 Herz-Technik, also 13-mal die Sekunde, passt sie so an, dass Nick- und Wankbewegungen aktiv entgegengewirkt wird. 
 
Mit der Hinterachslenkung ist der über 2,2 Tonnen schwere Panamera nicht nur bei flotter Gangart fast so wie ein deutlich kleinerer Wagen zu handhaben. 
 
Praktisch: Das Aktivfahrwerk macht es möglich, dass sich die Karosse beim Ein- und Aussteigen anhebt. Angesichts der relativ niedrigen Fahrzeughöhe von knapp 1,4 Metern eine komfortable Sache. 
 

Leistung und Reichweite

Kommen wir zum Wichtigsten in einem Porsche, dem Antrieb. 
In unserem Basis-Hybrid arbeitet ein 2,9 Liter V6-Benziner mit 304 PS. 
Zusammen mit dem 190 PS starken E-Motor an der Vorderachse beträgt die Systemleistung 470 PS und 650 Nm Drehmoment. Das ist schon eine ganze Menge.
Das zeigt sich auch bei den Spurtwerten und beim Höchsttempo. 
Mit aktivierter Startkontrolle sind so in nur 4,1 Sekunden 100 km/h erreicht, oben ist bei 280 km/h Schluss.
 
Der mit 25,9 kWh ordentlich große Akku ermöglicht laut WLTP eine rein elektrische Reichweite von 96 Kilometern. Das genügt für die meisten Aktivitäten im Alltag. 
Wer daheim regelmäßig nachtankt, fährt in der Regel die ganze Woche rein elektrisch ins Büro.
 
Die maximale Ladeleistung liegt bei 11 kWh, so dauert das Befüllen von 0 auf 100 Prozent im Idealfall zwei Stunden und 40 Minuten. 

Es gibt noch mehr ...

Der Hybrid-Panamera ist in drei weiteren Leistungsstufen zu haben. 
Die nächst stärkere (544 PS) trägt die Zusatzbezeichnung S. 
V8-Benziner plus E-Motor befeuern den Turbo (680 PS) und Turbo S (782 PS). 
Die möglichen rein elektrischen Reichweiten dieser Modelle liegen zwischen 85 und 96 Kilometern.
 










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