Diese hierzulande neue Marke spielt im breit gefächerten chinesischen Geely-Konzern (auch Volvo oder
Lotus gehören dazu) den Part der rein elektrischen Premiummarke. Die soll und kann auf die Platzhirsche in Deutschland mit vielen Pluspunkten mächtig Druck ausüben. Wir konnten in den vergangenen Monaten alle drei Fahrzeuge schon fahren, der optische und technische Auftritt lässt in jederlei Hinsicht aufhorchen.
Keine Frage, der Eintritt in den deutschen Markt ist nicht einfach, vor allem dann, wenn es keine gut funktionierende Händler-Stuktur gibt.
Das wissen alle Neueinsteiger oder haben es selbst teuer erfahren müssen.
Aus
diesem Grund geht Zeekr mit seinen aktuell drei Modellen anfangs andere
Wege, legt bei uns ihren Fokus klar auf den lukrativen Bereich der
Firmen- und Flottenwagen.
Ein cleverer Schachzug, denn in Europa liegt Deutschland beim Firmenwagenmarkt auf Platz 1.
Fast zwei Drittel aller Neuzulassungen bei uns entfallen auf gewerbliche Kunden.
Der Anteil batterieelektrischer Dienstwagen nimmt dort weiter zu.
Langsam aber stetig.
Allerdings fast ausschließlich durch den Steuer-Bonus (geldwerter Vorteil vom Dienstwagen).
Das macht im Jahr einige hundert Euro aus.
Auf Kosten der Steuerzahler.
Wer
hier attraktive Angebote vorweisen kann, die bei Optik, Reichweite,
Ladeleistung, Alltagstauglichkeit, keinen hohen Kosten für zusätzliche
Sonderausstattungen und auch wirtschaftlicher Planbarkeit punkten, legt
die Basis für ein gutes Geschäft.
Kann sich aus dem Vollen bedienen
Zeekr
blickt zusammen mit dem Geely-Konzern auf eine jahrzehntelange
Erfahrung im Bereich Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen, das
Know-how unterstreichen auch mehr als 5.800 Patente.
Der
optische Auftritt außen und innen entsteht im Zeekr Design Studio in
Göteborg unter der Leitung des Deutschen Stefan Sielaff (früher unter
anderem bei Audi).
Dafür gab es bereits begehrte Red Dot Design Awards.
Lothar Schupet, Europa-Chef Zeekr
„Der
deutsche Firmenwagenmarkt setzt hohe Maßstäbe, und genau darauf haben
wir unser Angebot ausgerichtet. Premium-Elektromobilität, die
verlässlich funktioniert, wirtschaftlich ist, sich den Anforderungen von
Flotten und Dienstwagenfahrern anpasst. Unser direktes Vertriebsmodell,
kombiniert mit einem starken Servicenetz, soll genau diese
Anforderungen erfüllen.“

Die Modellpalette
Ganz
besonders wurden die Modelle 001 und 7X gezielt für europäische
Nutzungsprofile entwickelt. Darunter lange Autobahnstrecken, hohe
Jahreslaufleistungen, Lenkungs-, Dämpfungs- und Pedalabstimmungen, die
speziell auf
europäische Straßenverhältnisse ausgelegt sind.
Auch die Bedien- und
Menülogik sowie die akustische Abstimmung wurden entsprechend angepasst. Die Bestellbücher sind bereits offen, erste Auslieferungen stehen im Januar an.
Alle
alle drei Fahrzeuge erfüllen die Vorgaben für eine steuerliche
Besserstellung beim geldwerten Vorteil in Höhe 0,25 Prozent.
Zeekr X
Dieses SUV ist etwas über 4,4 Meter lang, der Radstand beträgt 2,75 Meter.
Das Basismodell mit Heckantrieb und kleinerer Batterie (49 kWh) schafft bis zu 330 Kilometer Reichweite laut WLTP-Zyklus.
In den Varianten Longe Range und Allrad sitzt eine größere Batterie mit 69 kWh.
Entsprechend vergrößert sich die Reichweite auf 446 bzw. 425 Kilometer.
Das Aufladen von 10 auf 80 % dauert weniger als
30 Minuten, serienmäßig liegt der DC-Ladestandard bei 150 kW.
Der Wagen bringt es mit einem Motor und Heckantrieb auf 272 PS.
Mit zwei Motoren und Allrad sind es 428 PS. Damit ist Tempo 100 bei Bedarf in 3.8 Sekunden erreicht.
Preis Basismodell: ab 37.990 Euro
 |
Komfort ist ein wichtiger Trumpf: Belüftete Vordersitze sorgen dafür, dass man auch bei steigenden Außentemperaturen jederzeit cool und entspannt in Richtung Ziel reist. |
Zeekr 001
Dieser
luxuriöse und knapp fünf Meter lange Shooting Brake erreicht als 272 PS
starke Long Range Variante mit Heckantrieb und einem E-Motor bis zu 620
Kilometer Reichweite laut WLTP-Zyklus.
Den
Spurt auf 100 erledigen die beiden Allrad-Varianten mit zwei E-Motoren
und zusammen 544 PS in 3,8 Sekunden. Deren Reichweite liegt bei 585 bzw.
594 Kilometern.
Dank langem Rastand von knapp drei Metern ist das Platzangebot innen enorm.
In
der besonders luxuriös ausgestatteten Top-Variante Privileg gehören 22
Zoll große Aluräder, Panoramadach, Matrix-LED-Scheinwerfer,
Wärmepumpe, 22-kW-On-Board-Lader, aktive Luftfederung oder belüftete
Vordersitze mit Massagefunktion serienmäßig dazu.
Preis Basismodell: ab 59.990 Euro
 |
| Foto oben: Achim Stahn |
Zeekr 7X
Das
Hochvolt-Elektrosystem dieses SUV im Format eines elektrischen Porsche
Macan (fast identische Maße) bietet in der Long Range Version mit
Heckantrieb und einem Motor eine Reichweite von bis zu 615 Kilometern. Die Allrad-Variante Privilege schaft im besten Fall 543 Kilometer.
Der Spurt auf 100 dauert im Basismodell 6,0 Sekunden, im Privilege 3,8 Sekunden.
Schnelles DC-Laden von 10 auf 80 % sind in rund 11 Minuten möglich.
Mit bis zu sechs Fahrmodi lassen sich unterschiedlichste Straßenverhältnisse souverän meistern.
22
Zoll große Aluräder, Panoramadach, Matrix-LED-Scheinwerfer, Wärmepumpe,
22-kW-On-Board-Lader, Luftfederung und Massagesitze und ein breites
Assistenzpaket sind auch beim Zeekr 7X Privilege serienmäßig mit an
Bord.
Bewusst wird hier auf komplizierte und aufpreispflichtige Sonderausstattungen verzichtet.
Preis Basismodell: ab 54.990 Euro
 |
| Fotos: Achim Stahn |

Direkter Vertrieb plus Service-Netz
Zum
Start stehen 40 zertifizierte Zeekr Service Center in Deutschland zur
Verfügung. Bis zum zweiten Quartal 2026 soll das Netzwerk über 100
angeschlossene Betriebe umfassen, das Wartung, Reparaturen,
Ersatzteilversorgung und Probefahrten bundesweit sicherstellt.
Partner
dabei ist die GAS Global Automotive Service GmbH mit rund 1.700
angeschlossenen Betrieben, darunter über 500 Karosserie- und
Lackzentren.
Damit
sind bereits zum Start die Grundlagen für hohe Ersatzteilverfügbarkeit,
gute Kundenerreichbarkeit und verlässliche Qualität gegeben.
Probefahrten bundesweit verfügbar
Probefahrten
werden deutschlandweit über Servicepartner organisiert. Der Ablauf ist
einfach für die späteren Nutzer. Denn an ausreichend vielen
deutschlandweiten Kontaktpunkten sind Probefahrten in der Nähe möglich,
auch wenn die Fahrzeuge von Unternehmen zentral eingekauft werden.
Eine
von Zeekr beauftragte Befragung unter 1.000 Flottenmanagern und 2.000
Dienstwagenfahrern in Deutschland zeigt eine deutliche Bereitschaft zur
Elektrifizierung und eine hohe Offenheit gegenüber neuen Anbietern: 78
Prozent der Flottenmanager erwarten, in den kommenden Jahren Fahrzeuge
chinesischer Premiumhersteller aufzunehmen.
Reichweite, Ladezeit und transparente Betriebskosten gelten als wichtigste Entscheidungskriterien.
60 Prozent der Dienstwagenfahrer planen innerhalb der kommenden zwei Jahre den Umstieg auf ein vollelektrisches Fahrzeug.
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