Endlich: Fiat legt beim neuen 500er Kleinwagen mit einer Hybrid-Variante nach

Nachdem der ursprüngliche Fiat 500 Hybrid ausgelaufen war, nur noch die gleichnamige, etwas größere E-Variante angeboten wurde, gab es auf der Käuferseite mächtig Ärger. Kein Wunder, denn nicht jeder kann etwas mit einem Stromer anfangen, in vielen europäischen Ländern ist die Nachfrage fast gar nicht vorhanden. Fiat hat verstanden und schnell reagiert, das ursprünglich nur als Stromer gedachte Kultauto kommt nun doch wieder als Verbrenner in den Handel.
           von Achim Stahn 

Ein gutes Omen für die Verkäufe, die vielen Bestellungen unterstreichen das. Denn die bisher rein elektrische Variante des 500er war auch daheim in Italien eher ein Ladenhüter. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern selten auf den Straßen zu sehen. 

Ein ähnliches Bild bei uns in Deutschland. Das wird sich ab sofort ändern, denn nun geht es mit einem ausreichend starken Benziner (65 PS, 92 Nm) weiter.

Unser Fiat 500 Hybrid steht hier vor einem riesigen (!) Ladepark für Elektroautos in Rüsselsheim, bei dem wieder einmal große Summen von Steuergeldern verpulvert wurden. Das obige Foto zeigt klar und deutlich warum ...    Fotos: Edda Stahn
 
Nun geht es mit einem Benziner (65 PS) weiter. Den Einliter-Dreizylinder unterstützt ein kleiner E-Motor beim Anfahren und Beschleunigen. Dadurch sinkt der Verbrauch deutlich, laut WLTP-Zyklus sind es im Mittel 5,2 Liter Super (CO2: 117 g/km). 
 
Natürlich wird der Verbrauch in erster Linie vom Pedaldruck des rechten Fußes bestimmt. Wer sich da etwas zurückhält, im Straßenverkehr vorausschauend unterwegs ist, kommt dem WLTP-Normwert sehr nah. In der Stadt sowieso. 
 
Auf der anderen Seite ist der Wagen recht flott unterwegs, urban reicht die Motorkraft völlig aus. 
Das Platzangebot wirkt nicht beengt, das Ladeabteil schluckt ordentliche 183 bis 440 Liter, auch die Abstimmung vom Fahrwerk ist für ein wendiges Stadtauto völlig okay. 
Längere Strecken bereiten keine Probleme, im Fond sind dann allerdings nur Kinder gut aufgehoben. Auf der Autobahn sind die möglichen 152 km/h ausreichend.

 
Der neue Italiener (ab 19.990 Euro) ist 3,64 Meter lang, wird im Turiner Stadtteil Mirafiori gefertigt. Im dortigen Werk rollte schon 1957 die ersten Cinquecento in Pastellfarben vom Band, damals mit nur zwei Sitzen und heute mickrig klingenden 13,5 PS.
 
Drei Karosserievarianten stehen im Modellprogramm 2026 zur Wahl:
- klassische Limousine mit Heckklappe
- Cabriolet mit elektrisch betätigtem Rollverdeck 
- 3+1-Version mit zweiter Tür auf der Beifahrerseite
Mit letzterer wird die Nutzung der hinteren Sitzbank deutlich komfortabler. 
Richtig cool sieht das auch noch aus.

Foto: Fiat

Drei Ausstattungen + Sondermodell

Los gehts mit dem „POP“, der statt Infotainment-Display im Armaturenbrett eine Halterung für das Smartphone hat. 
Im „ICON“ sind zusätzlich Parksensoren hinten, Klimaautomatik, Tempomat oder Alufelgen (16 Zoll) mit an Bord, im „LA PRIMA“ auch Voll-LED-Scheinwerfer, beheizbare Vordersitze im Leder-Look oder Rückfahrkamera. 
 
Dazu kommt zur Markteinführung das Sondermodell „TORINO“ (ab 24.990 Euro). 
Mit exklusiven Details wie speziellem Lack, zweifarbigen Stoffsitzen mit Torino-Logo oder Grafik des Turiner Wahrzeichens Mole Antonelliana an den hinteren Seitenfenstern. 
Das fast 170 Meter hohe Gebäude ist heute das Zuhause des Nationalen Filmmuseums, bietet von der Aussichtsplattform einen tollen Blick über Turin.



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