Fahrbericht: 14 Tage lang im Skoda Superb Combi mit Dieselmotor unterwegs

Wenn man an geräumige Kombis denkt, fallen einem sicher einige Marken und Modelle ein. In den vergangenen Jahren hat sich der Skoda Superb hier tüchtig nach vorne geschoben, denn die dort gewählte Kombination spricht viele an. Den Fahrer von Langstrecken ebenso wie Familien und Firmenchefs.
   von Achim Stahn (Fotos: Edda Stahn)

 

Dieser Tscheche (ab 42.100 Euro) genießt auch wegen dem enormen Platzangebot und den Ladequalitäten einen hervorragenden Ruf. 

660 Liter stehen schon im Normalzustand bereit, beim Umklappen der Rückbank legt der 4,9 Meter lange Wagen nochmal deutlich zu. 
So entstehen bis zu 1.950 Liter Laderaum. 
Kein anderer direkter Mitbewerber bietet da mehr. 
 

Jede Menge Platz ...

Aber nicht nur für das Gepäck gibt es Platz ohne Ende, auch und gerade die Fond-Passagiere können es sich richtig gut gehen lassen. 
Wie kaum ein Zweiter bietet ihnen der Superb besonders viel Beinfreiheit. Die meisten Chauffeur-Wagen haben weniger.

Attraktive Motorisierung ...

Das Motorangebot umfasst Diesel, Benziner plus Plug-in-Hybrid, dabei reicht die Leistungsbreite von 150 bis 265 PS. Wer öfters Langstrecke fährt, dürfte sich für einen Diesel interessieren. Den gibt es hier mit 150 und 193 PS. Letzteren fuhren wir.

Der ordentlich abgedämmte Turbomotor zeigte sich spurtstark, hatte keine Probleme über einen längeren Zeitraum mit hohem Tempo unterwegs zu sein. 

Er schickt den Kombi bei Bedarf in 7,6 Sekunden aus dem Stand auf 100, die Tachoanzeige von 240 km/h überspringt er mühelos, echte 230 km/h sollen es laut Werk sein. 
Auch bei hohem Tempo liegen die Drehzahlen auf niedrigem Niveau. 

Wer mit Richttempo 130 km/h auf der Autobahn unterwegs ist, bekommt auf dem Drehzahlmesser die Zahl 2.000 angezeigt. 
Damit rückt die 1.000 Kilometer Reichweite ganz nahe.

Im Straßenverkehr bleibt der Tscheche immer souverän, rollt stur geradeaus, der Allradantrieb ist jederzeit Herr der Kraft, die ein Siebengang-Doppelkupplungsautomat an alle vier Räder schickt. 
2,2 Tonnen ziehen kann er auch.

Trotz agilem Vorwärtsdrang genehmigt sich dieser Superb laut WLTP im Schnitt nur 6,3 Liter Diesel (CO2: 163 g/km). 

Bei schneller Gangart bis 160 km/h notierten wir auf der Autobahn 7,1 Liter, auf Landstraßen war es meist weniger. 
Mit dem 66-Liter Tank sind so hohe Reichweiten zu erzielen.

 

Hochwertig außen wie innen ...

Die Bedienung zeigte sich einfach, nach kurzer Eingewöhnung funktionierte alles. 
Unser Wagen kam als Top-Ausstattung „Sportline“ (ab 60.970 Euro). 

Die glänzt mit reichlich Zugaben innen wie außen. Markant schwarze Details am Kühlergrill oder Heck (z.B. Markenlogo) und ebensolche Leisten um die Fenster herum verleihen dem langen Skoda ein agiles Format. 
19 Zoll große Alufelgen plus adaptives Fahrwerk komplettieren den Auftritt. 

Innen bietet der Superb eine Bestuhlung in attraktiver Leder-Optik und mit AGR-Gütesiegel. Dekorleisten in Karbon-Optik sorgen auch hier für das Extra an sportlichem Ambiente. 

In Sachen Infotainment und Sicherheitsausstattung wurde an alles Wichtige gedacht, Serie ist unter anderem eine elektrisch zu bedienende Heckklappe. 

Wie so oft, ist hier nur eine Außenlackierung ohne Aufpreis, in diesem Fall Blau. 
Wer etwas anderes will (so wie unser Rot Metallic) zahlt 700 Euro extra.
 

Der Skoda Superb Combi macht auch optisch was her, hier ist er in der Ausstattung Sportline in Karmin-Rot Metallic zu sehen.





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