Erlkönig von Mercedes-Benz in Göttingen gesichtet: AMG GT Viertürer

Ich habe den Stromer schon mal vor ein paar Wochen nahe Wtzenhausen während der Fahrt nach Göttingen gesehen. Als er mich und drei weitere Fahrzeuge voraus blitzschnell überholte. Nun stand er geparkt vor mir, bereit zum näheren Kennenlernen. Ende 2026 steht er ganz offiziell im Handel abfahrfertig.
   von Achim Stahn


Mein Kollege Gerolf Ermisch hat seine Kamera gezückt, ein paar Fotos geschossen und einen kurzen Film gedreht.


Mit dem neuen elektrischen Viertürer hat Mercedes-AMG vor allem den Porsche Taycan im Visier.

Den kopieren inzwischen auch etliche Mitspieler aus China mehr oder weniger gut, können dabei manchmal sogar deutlich besser punkten.

Dazu will dieses AMG-Modell ebenfalls gehören, allerdings ganz oben in der Welt des Porsche Taycan Turbo GT.

Das wissen wir über den Wagen

Der erste eigenständige Elektro-Viertürer von AMG ist gleichermaßen riskant wie faszinierend.
Denn wenn er patzt, wurde reichlich (!) Geld verbrannt und viel Image eingebüßt.

Auf der anderen Seite ist der Wagen auch eine gute Chance, neue Zielgruppen ansprechen zu können.
Nicht riesig aber kaufkräftig, lässt ihre Fahrzeuge auch gerne teuer individualisieren.

Der Verzicht auf Lautlosigkeit soll ebenfalls locken.
Bei der Beschleunigung setzt AMG auf computergeneriertes V8-Grollen und ebensolche Schaltvorgänge.

Hier wird die Durchzugspower von E-Modellen mit dem bekannten Feeling starker Verbrenner kombiniert.
Ob das Käufer als echt und begehrenswert empfinden, wird die Zukunft zeigen.


Die Motorisierung

Die finalen Daten für das Serienmodell wurden nicht verraten, doch die Systemleistung der drei Motoren (einer vorne und zwei hinten) dürfte deutlich über 1.000 PS liegen.





Ein Highlight ist das durchgehende Glasdach. Dies ist gegen Aufpreis als „Sky-Control“ mit an Bord.
Per Fingertipp wechselt das Glas dann zwischen transparent und undurchsichtig.

Doch das ist noch nicht alles: Nachts verwandelt es sich in eine Leinwand mit beleuchteten AMG-Logos und Rennstreifen.

Sicher ein wichtiges (teures) Detail für Käufer in China, woanders eher nur unnötiges Plimplin, denn die Augen des Wagenlenkers schauen während der Fahrt nach vorne.

Eine umlaufende Ambientebeleuchtung gibt es ebenso wie ein grandioses 3D-Surround-Soundsystem von Burmester mit Edelstahlabdeckungen in den Türen.

Auf dem Foto unten sind die optionalen AMG-Performance-Sitze mit integrierten Kopfstützen und galvanisierten Einsätzen zu sehen.


Die für ihn wichtigsten Informationen liest der Fahrer auf einem 10,2 Zoll großen Cockpit-Display ab.

Weitere Daten und Bedienfunktionen warten auf dem anschließenden und zu ihm geneigten 14 Zoll großen Zentral-Touchscreen etwa mittig im Armaturenbrett.

Ein ähnliches Display steht optional für den Beifahrer bereit.

Die Mittelkonsole hat vorne eine Ladeschale für Smartphones und zwei Cupholder.


Das Foto oben zeigt, dass ein Head-up-Display an Bord ist.

Ein markantes Merkmal der Mittelkonsole sind drei Drehregler im Turbinen-Design (zwei sind hier noch verdeckt).

Mit denen sind Gasannahme (Response Control), Kurvenverhalten (Agility Control) und Traktionskontrolle mit neun Stufen steuerbar.

Ein kurzer Film vom Erlkönig:



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